Deutsche Wirtschaft: Peter Altmaier lässt uns im Stich

Letztes Update: 3. März 2021, 12:24

Nur noch Phrasengedresche

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU) hatte seine Chance. Am 16. Februar gab es das große Treffen mit Vertretern der Wirtschaftsverbände. Schon im Vorfeld machten die Vertreter klar, dass sie “verbindliche Pläne” erwarten. Der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes HDE, Stefan Genth betonte damalig bereits „Wenn das nun nur ein Trostgipfel sein soll, macht das keinen Sinn“. Es wurde ein ‘Trostgipfel’ …

Altmaier hat keine Initiativen ergriffen, er ließ den Einzelhandel im Stich.

Kritik aus der Wirtschaft wird deutlicher

Friedrich Knapp, Milliardär und Chef der Modekette „New Yorker“ tobt!

„Hier wurde alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Ich hätte mir gewünscht, dass man in dieser Beraterwelt der Politik, sich gerade zu diesem Thema Leute aus dem Handel dazu geholt hätte, anstatt ihnen die Tür vor der Nase zuzuschlagen!“

(Friedrich Knapp zur BILD)

Friedrich Knapp hat aktuell Einbußen von knapp 60 Prozent zu verzeichnen – das kommt auch nicht wieder rein! Allen voran kritisiert Knapp das Politik-Versagen hinsichtlich der Versäumnisse bei der Impfstoffhandhabung. Die Regierung hat keine Testkonzepte entwickelt, die Impfstoffbeschaffung verpennt und die Abwägung zwischen Gesundheitsschutz und öffentlichem Leben versäumt.

Die Wirtschaft wird zum Pulverfass

Die gesamte Stimmung in der Wirtschaft ist hochexplosiv. Die Geduld ist am Ende und – die Akzeptanz der Großen Koalition schwindet. Im Fokus dabei ist der Wirtschaftsminister Peter Altmaier, der einfach kein Durchsetzungsvermögen zeigt. Darüber hinaus widmet er seinem Aufgabenreich nicht das notwendige Engagement. So wird auch bemängelt, dass viele Kabinettskollegen mittlerweile mehr mit dem Wahlkampf beschäftigt sind, als mit der aktuellen Krisensituation – Altmaier drang nicht mehr durch – dies sei ihm ‘nicht mehr gelungen’.

Ein Wirtschaftsexperte aus den eigenen Reihen der Union findet klare Worte:

„Mit Peter Altmaier haben wir einen Wirtschaftsminister im Amt, der sich für die Wirtschaft nicht wirklich interessiert und für seine Aufgabe nicht brennt, er fungiert eigentlich nur als verlängerter Arm von Kanzlerin Merkel.“

Es zeigt sich einmal mehr, dass sich die Bundesminister am Ende der Kanzlerin unterordnen und ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigen – um es sich mit “Mutti” nicht zu verscherzen. Auf der anderen Seite allerdings muss man sich fragen, warum sich die Kanzlerin permanent in die Arbeit der Ministerien einmischt? Mittlerweile läuft nichts mehr ohne die Entscheidung der Kanzlerin – die Minister der Ressorts sind nur noch “Makulatur”.

Im Ergebnis ist die Demokratie in der Regierung ist auf einem absteigenden Ast – und Deutschland steigt mit ab!

Titelleistenbild: ©: DBT / Simone M. Neumann

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