Letztes Update: 22. Mai 2021, 09:06

Der Aufstieg

Noch am 15. März 2019 gingen fast 1,8 Mio. Menschen auf die Straße und demonstrierten für ein besseres Klima. Die “Friday for Futures”-Bewegung (FFF) war kaum noch aufzuhalten!

Die Initiatorin Greta Thunberg löste weltweit eine Klimadiskussion aus – tausende Schüler streikten (das schwedische Original heißt “SKOLSTREJK FÖR KLIMATET” [dt. ‘Schulstreik für das Klima ‘]) und zogen durch die Straßen. Thunberg erzeugte internationales Aufsehen und reiste durch die ganze Welt.

Ihre Reise zu Donald Trump unternahm Greta Thunberg ganz klimabewusst mit einem Segelboot. Dumm nur, dass das Boot auch wieder nach Europa zurück musste! Die dafür vorgesehenen fünf Mitarbeiter mussten also in den USA auf Greta Thunberg warten … – und wie kamen die fünf in die USA? Richtig, mit dem Flugzeug! Alle flogen einzeln und der Skipper von Thunberg flog ebenfalls mit dem Flugzeug – er musste ja auch wieder zurück nach Europa. Greta Thunbergs “Klimatörn” löste somit sechs klimaschädliche Flugreisen über den Atlantik aus. Macht aber nichts, sie wurde dann trotzdem noch 2019 mit dem “Right Livelihood Award” ausgezeichnet – und vom US Time-Magazin als bis dato jüngste Person zur “Person of the Year” gewählt.

So ging das Jahr vorüber – und dann kam CoVID-19 und zwang die Klimaaktivisten in die Online-Welt.

Es wurde ruhig

Viel nahm man von Thunberg nicht mehr war – es wurde still. Die deutschen Kids hatten eh das Problem, dass Schulstreiks sinnlos wurden, da die Schulpflicht in Deutschland, aufgrund Corona, weitgehend ausgesetzt wurde. Übrigens: Nimmt man die gemessen weltweiten CO2-Emissionen von schätzungsweise 37 Milliarden Tonnen jährlich zusammen, beträgt der deutsche Anteil lediglich ca. zwei Prozent.

Der Abstieg – Ins Aus geschossen!

Nachdem nun also lange Zeit Ruhe war, rückt Greta Thunberg wieder in den Fokus – allerdings in einen sehr unangenehmen! Die FFF-Jünger betreiben plötzlich Hetze gegen Israel! Selbst die deutsche FFF-Organisation distanziert sich ausdrücklich. Thunberg selbst z. B. re-tweetete antisemitische Postings – u. a. der antiisraelische BDS-Bewegung (“Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen”). Gingen wir noch ursprünglich von ‘Naivität’ aus, zeigte sich doch mittlerweile, dass Thunbergs Positionierung gegen Israel offenbar gezielt ist, wir berichteten hier.

Thunberg “verbrüdert” sich demnach mit einer Organisation, zu einem Boykott zu israelischen Waren, Wissenschaftler und Dienstleistungen aufruft. Besonders brisant ist dabei, dass die Aktivistin Ende Januar 2019 in einer Pressemitteilung bekanntgab, dass sie ihren Platz als Ratgeberin des Stiftungsvorstands der Organisation “We Don’t Have Time AB” verlassen habe. Die Begründung lautete: „Sie will nicht mit irgendeiner Organisation in Verbindung gebracht werden. Ob ideell oder nicht. Sie will ganz frei sein.“

Ach so …

Die offensichtlich antisemitische Tendenz der Thunberg sorgt nun bei den politischen Gesprächspartnern für ‘betretenes Schweigen’! Die BILD hat mal in den Fraktionen nachgefragt, wer sich denn künftig noch mit Greta Thunberg treffen wolle – das Ergebnis war deutlich!

Kanzlersprecher Steffen Seibert (60) antworte knapp: „Ich gebe die Termine bekannt, wenn sie anstehen.“ Selbst die Grünen, die ideell eigentlich sehr eng mit FFF sind, verzogen sich komplett in Deckung! Weder Baerbock, Habeck, oder die Parteispitze wollen sich zu künftigen Thunberg-Meetings ‘festlegen’!

Einzig Anton Hofreiter (51, Fraktionschef) sagte zu Bild:

„Der Beitrag von Fridays for Future International in den sozialen Medien war antisemitisch. Wir begrüßen, dass sich FFF Deutschland klar davon distanziert hat.“

Es ist davon auszugehen, dass sich die FFF-Bewegung in Deutschland erheblich ‘dezimieren’ wird. Wenn keiner mehr etwas mit “der Thunberg” und ihrer offensichtlich antisemitisch gefärbten Organisation zu tun haben will, werden die Eltern ihren Kindern gegenüber hoffentlich Aufklärungsarbeit leisten – das ist die Pflicht der Eltern.

Titelleistenbild: Frankie Fouganthin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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