Letztes Update: 27. Mai 2021, 08:42

„Das schadet der Partei“

Thilo Sarrazin (76) weiß, wovon er spricht – 10 Jahre dauerte sein Verfahren zum Parteiausschluss. Am Ende war die SPD der große Verlierer! Streitpunkt damals waren seine Bücher (“Deutschland schafft sich ab”).

Nun mahnt Sarrazin scharf an, dass den Grünen das gleiche Schicksal ereilen könnte. „Diese beschädigten mit Boris Palmer einen ‘höchst erfolgreichen Politiker’ aus den eigenen Reihen“, so Sarrazin. Sarrazin stellt fest, dass es aktuell einen “deutlichen Trend” gäbe, „unbequeme Politiker mit eigener Meinung parteiintern zu mobben“.

„Wer nicht im Mainstream denkt, wird verjagt, auch wenn er auf dem Boden der Verfassung argumentiert.“

, so Thilo Sarrazin zu BILD.

Annalena wird zum BaerBOCK

Wir haben es gestern schon geschrieben: Die Glaubwürdigkeits-Fassade der Grünen bekommt gerade erhebliche Risse – das scheint nicht nur dem IKC aufzufallen. Laut INSA-Trend haben die Grünen gerade einen halben Punkt verloren, während die Union wieder zulegt. Die Grünen stehen nun auf 23,5 Prozent und die Union zieht mit genau zwei Punkten (25,5) an den Grünen vorbei.

Radikal gegen Radikalismus

Das ist nicht verwunderlich! Wenn eine Partei sich aus fadenscheinigen Gründen (z. B. die offensichtliche Akzeptanz des Linksradikalismus’) gegen einen Politiker stellt, der bei den Bürgern als einer der “ihren” gilt und eben kein “wahlkampforientiertes Politgequatsche” absondert, muss die Partei auch mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Man kann nicht dem “bösen rechten Boris” in den Hintern treten wollen, währenddessen die Berliner Grünen brav hinter linken Extremisten marschieren! Und Habeck verkündet währenddessen seinen Wunsch zur “Traumhochzeit” mit den Linken …

Annalena Baerbock (‘ALB’) tritt völlig unerfahren auf ein Parkett und hat möchte zum Einstand dann auch gleich mit einem Tango überzeugen – da gibt’s dann auch vom “Volks-Llambi” halt nur null Punkte!

Gegen die “Grüne Natur”?

ALB hätte sich gut damit getan, eine weltoffene und vielleicht sogar ‘menschliche’ Reaktion zu zeigen – auch wenn das dem ‘grünen Naturell’ widerspricht. Ein dann gemeinsamer Konsens hätte die Bürger beeindrucken können: „Wow! Die ist echt gut. Macht nicht so einen Sche** wie damals die SPD mit Sarrazin …“. Stattdessen stellen sich die Grünen in Reihe mit dem Baseballschläger auf: „Bitte nicht drängeln, jeder kommt an die Reihe!“.

Irgendwie werden wir gerade ein berühmtes Cartoon vor Augen nicht los: Die Schiffstaufe, wenn dann die Champagnerflasche den Kutter versenkt …

Ahoi, Kapitänin Baerbock!

Titelleistenbild: Richard Hebstreit from Berlin, Germany, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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