Nicht das erste Mal

Dass Manuela Schwesig (46, SPD) offenbar erhöhte Sympathien für Russland pflegt, scheint kein Geheimnis mehr. Die Distanzierung von Außenminister Maas zu Manuela Schwesig in Sachen ‘Nordstream 2’ und der Finanzierung ihrer Stiftung durch Nordstream war mehr als deutlich. Nun steuert Mecklenburg-Vorpommerns Landechefin erneut und direkt in den Interessen-Hafen von Moskau.

MVP verhandelt über SPUTNIK V

Schwesig lässt ihr Gesundheitsministerium in Mecklenburg-Vorpommern mit dem russischen russischen Staatsfonds (Vermarkter) RDIF über eine Million Dosen Sputnik V verhandeln. Das dürfte erneut Unmut im Bundesgesundheitsministerium und Jens Spahn hervorrufen. Der Bund ist einzig und allein für den Einkauf des Impfstoffs zuständig, so betonte Spahn mehrfach in der Vergangenheit – zuletzt bei Michael Kretschmers ‘Vorstoß’.

Offensichtlich dient auch Schwesigs Agieren reiner PR – zum einen für Moskau, aber auch für sich selbst.

“Made in Germany”

Gerade kürzlich erst hat Russland dafür geworben, das ‘Goldsiegel’ “Made in Germany” zu erhalten – was sich ja praktisch anbietet, möchte man doch immerhin zwei Produktionsstätten in Deutschland errichten. Die jüngsten Probleme hinsichtlich des russischen Vakzins, werden dabei offenbar völlig ausgeblendet. Und dass die EMA den Impfstoff gerade erst in der Zulassungsprüfung hat, ist ebenfalls unerheblich, ‘wird schon klappen’.

Diese übereilten Einkäufe der Länder könnten teuer werden – spätestens, wenn die Bevölkerung dem Impfstoff nicht das Vertrauen entgegenbringt, was zur Verimpfung notwendig wäre.

Titelleistenbild: Mehr News Agency, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Bild im Bild Manuela Schwesig: SPD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

 

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