Karl Lauterbach zu ‘Sputnik V’: «Nebenwirkungen unrealistisch gering!»

Letztes Update: 18. März 2021, 06:46

Fast eine unbemerkte Äußerung

Mittwoch Abend, 22:50, “Maischberger.die woche” in der ARD. Übliche Talkrunde, kennt man – Armin Laschet, Sandra Maischberger, Karl Lauterbach usw. Natürlich war das Hauptthema “Pandemie” und “CDU-Abflug” …

Eine Bemerkung von Karl Lauterbach allerdings lässt aufhorchen!

Gesundheitsexperte Karl Lauerterbach (58, SPD) äußerte sich über den russischen Impfstoff ‘SPUTNIK V’, demnach hegt Lauterbach einen Zweifel.

„Das ist ein guter Impfstoff, aber die Daten haben einen Schönheitsfehler. Es sind zwar gute Daten, was die Wirksamkeit angeht. Aber die Nebenwirkungen, die beschrieben werden, sind unrealistisch gering!“

2020 anfangs kaum Studien
Sputnik V
© Alexey Fedenkov / Pixabay

SPUTNIK V wurde bereits Anfang Dezember in Russland verimpft, obwohl bis dahin keine großen Studien vorhanden waren. Das widerspricht den üblichen internationalen Standards und sorgte bereits für scharfe Kritik. Im Februar 2021 wurden die ersten Zwischenergebnisse der Phase-III-Studie im bekannten Fachjournal “The Lancet” veröffentlicht. SPUTNIK V wird demnach eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent gegen eine symptomatische Corona-Erkrankung bescheinigt.

Allerdings kritisieren einige Experten die Studie. Die Zahl der Probanden ist insgesamt niedriger als bei den Studien zu den Vakzinen von Biontech/Pfizer und auch Moderna. Somit ist auch die Zahl derjenigen geringer, die sich infiziert haben – doch genau daraus berechnet sich die Wirksamkeit eines Impfstoffs.

Die grundsätzlich ‘politische’ Komponente hatte das IKC erst kürzlich beleuchtet.

Titelleistenbild: Webseite https://www.karllauterbach.de/karl-lauterbach/pressefotos
(Fotograf unbekannt)

Foto im Text (Sputnik V): © Alexey Fedenkov / Pixabay

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