Shutdown – nicht ‘Lockdown’!

Letztes Update: 7. April 2021, 10:52

Der ‘Oster-Lockdown’ ist ein SHUTDOWN– mit Maßnahmen, die man rechtlich dringend überprüfen sollte!

Shutdown► Ruhetage und “Notbremse”

Die gestrige MPK ging bis spät in die Nacht, Angela Merkel (66, CDU) kehrte nach ihrer sechs-stündigen (!) “Bockphase” wieder an den Tisch zurück. Zuvor unterbrach sie die MPK, da sie erheblichen Widerstand von den Ländern bekam, was die Länderchefs jedoch wenig beeindruckte.

„Wenn Merkel auf den Tisch haut, ist noch nicht einmal der Tisch beeindruckt.“

(Wolfgang Bosbach (68, CDU))

Man diskutierte erst einmal in kleiner Runde weiter …

Nun ist klar, was auf die Bürger zukommt:

  • Der Gründonnerstag und auch der Ostersamstag werden sogenannte „Ruhetage“
    An diesen Tagen gilt: „weitgehenden Kontaktbeschränkungen sowie einem Ansammlungsverbot vom 1. bis 5. April“!
  • Ebenfalls betroffen sind auch Supermärkte!.
    „Ausschließlich der Lebensmitteleinzelhandel im engen Sinne wird am Samstag geöffnet“, ACHTUNG: Am Donnerstag, den 1. April, hat auch der Lebensmitteleinzelhandel dicht!

Ziel des Shutdown-Irrsinns:
„Reduzierung aller Kontakte das exponentielle Wachstum der 3. Welle zu durchbrechen“.

Regelmäßige Studie widerspricht der Regierung!

Eine neuen Modellierung vom ‘Fachgebiet Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik’ von Kai Nagel an der TU Berlin warnt vor einer hohen Inzidenz (“könnte dazu führen …”). Doch dann kommt ein entscheidender Satz:

Daran wird auch eine potenzielle Notbremse, wie sie eventuell am 22. März 2021 in der Bund-Länder-Konferenz entschieden wird, nichts mehr ändern“, so die Forschenden in der Untersuchung, die am Montag auf dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern vorgestellt werden sollte.

DIESE STUDIE WURDE IN DER MPK JEDOCH VERSCHWIEGEN!

Weiter heißt es: „Unsere Berechnungen ergeben, dass es effektiver ist, alle Bereiche zu beteiligen, als in einem einzelnen Bereich weitere Schutzmaßnahmen hinzuzufügen“, so Kai Nagel.

Zum Beispiel habe nach der Einführung der Maskenpflicht im Einzelhandel die vollständige Schließung nicht-essenzieller Geschäfte kaum zusätzliche Wirkung gehabt.

Denn: «Bereiche, in denen ungeschützte Kontakte in Innenräumen weiterhin möglich sind, würden den Simulationen zufolge dramatisch zum Infektionsgeschehen beitragen und den R-Wert deutlich über 1 treiben.» Die Betonung liegt auf ‘ungeschützte’ …

WIE BITTE? Nochmal: „… die vollständige Schließung nicht-essenzieller Geschäfte kaum zusätzliche Wirkung gehabt.“ Im Klartext: Die konsequente Einhaltung der Maskenpflicht und Einhaltung der AHA-Regeln ist aktuell –und solange kein ausreichender Impfstoff vorhanden ist– die wirksamste Methode – die Schließungen bringen jedoch kaum Wirkung! Und nun treffen sich Bund und Länder und diese Studie findet keine Beachtung! Das ist erstaunlich, denn die Ergebnisse vom ‘Fachgebiet Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik’ werden regelmäßig mit zwischen Bund und Ländern geteilt!

Shutdown gegen jede Erkenntnis

Dies bedeutet, dass Bund und Länder wider besseren Wissens die Läden schließen und somit willkürlich einen erheblichen Wirtschaftsschaden herbeiführen – trotz dem Vorliegen der Studien. Dass solche Ausarbeitungen dann keine Anwendung finden, ist skandalös. Stattdessen wird hier weit über das Ziel hinaus geschossen und “die Bude zugenagelt”. Knallhart SHUTDOWN, der diesmal sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit im Bereich der Verfassungswidrigkeit ist! Die ‘Verhältnismäßigkeit’ muss schwer bezweifelt werden. Denn bevor eine “Massenquarantäne” verhängt wird, MÜSSEN alle geeigneten Maßnahmen ergriffen worden sein, um eine ‘effektive Eindämmung’ zu bewirken – dies geschieht hier nicht, wie man nachfolgend feststellen kann.

Die Luca-App wurde weiterhin konsequent ignoriert (wir berichteten), ein probates Mittel zur Kontaktnachverfolgung. Hier wurde vorsätzlich eine Möglichkeit missachtet, die eine „effektive Eindämmung“ oder „schnelle Abschwächung“ des Infektionsgeschehens mit sich bringen könnte – dies ergibt sich aus § 28a IfSchG.

Der Einzelhandel hat bereits ausgefeilte Hygienekonzepte – Schnelltests sind eine weitere Möglichkeit, Tübingen zeigt bereits mit Schnelltest und Tagesticket (“Öffnen mit Sicherheit“), wie es geht!

Und wie sagte die MPK-Runde gestern?: „Die entscheidenden Begriffe bei den Corona-Schutzmaßnahmen seien “Vorsicht und Flexibilität“.“ Ja, das ist schon extrem ‘flexibel’, wenn man einfach wieder alles dichtmacht …

Dieser Shutdown wird sicherlich Konsequenzen mit sich ziehen. Die Klagewellen könnten dabei das geringste Übel sein.

Titelleistenbild:
Hase: Ryan McGuire auf Pixabay
Kreuze: Gerd Altmann auf Pixabay
Montage: IKC

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