Letztes Update: 5. April 2021, 15:10

Freie Meinung – aber bitte mit Verstand

Wenn die Freie Meinungsäußerung zur Selbst-Demontage wird

Freie Meinungsäußerung ist eine Sache – aber wenn es in die Richtung geht, dass man das Recht zur freien Meinungsäußerung zur Verbreitung fragwürdiger Inhalte nutzt, wird dieses Recht missbräuchlich zu einem Deckmantel. Der Artikel 5 des Grundgesetzes sichert dieses Recht für jeden Bürger. Allerdings greift hier auch Artikel 11 der EU-Charta (‘Charta der Grundrechte der Europäischen Union’). Und hier empfehle ich mal einen Blick in Absatz (Nummer 2). „Die Ausübung dieser Freiheiten ist mit Pflichten und Verantwortung verbunden; […]“ – demnach ist dafür zur Sorgen, dass Staatsrechte nicht verletzt werden, Stichwort: „[…] zur Aufrechterhaltung der Ordnung“.

Der leichtfertige Umgang mit den Social-Medien

Werden nun höchst bedenkliche Inhalte verbreitet, die in den Social-Medien bereits “markiert” werden durch “Faktencheck” und als fehlerhaft erwiesen sind, sollte der ein oder andere Alu-Hut schon beginnen, den Kopf einzuschalten.

Beispielsweise begann X. Naidoo vor einiger Zeit mit der Selbst-Demontage als er begann,  “Erstaunliches” von sich zu geben – der Wendler legte sogar noch eine Schippe drauf (‘KZ-Deutschland‘). Das Ende ‘des Liedes’ ist bekannt. Wenn nun Sangeskünstler:innen auf dem gleichen Fahrwasser navigieren, ist das nicht gut! Der Beweggrund liegt in der Unzufriedenheit, dass die Pandemie den Job und damit die Einnahmen vernichtet.

Man forciert genau das, was man vermeiden möchte

Nun sitzt man Zuhause vor dem Rechner und greift haufenweise gefährliches Halbwissen auf – selbst Marlene Lufen blieb davon jüngst nicht verschont. Leider denken diese Kollegen nicht von der Tapete bis zur Wand – sie tun sich schlichtweg keinen Gefallen. Hier werden Gesinnungen offenbart, die am Ende dafür sorgen, dass es für diese ‘Prediger’ auch nach der Pandemie nicht mehr weitergehen könnte.

Vorbildfunktion

Unabhängig davon ist es eine moralische Verpflichtung als ‘Vorbild’ für jüngere Menschen eben sorgsam seine Äußerungen zu überlegen. Wenn man ungeprüfte Fakten und haltlose Falschmeldungen verbreitet, hat man seinen moralischen Auftrag weit verfehlt – und die Demontage erreicht seine Perfektion.

Man muss sich darüber klar sein, es gibt hier keine Mittellinie – „Tutto O Niente“ – „Alles oder nichts“ ist hier die Devise!

Titelleistenbild/Symbolfoto: Gabriel Doti auf Pixabay

 

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