Scharfe Kritik an Beschlüssen aus den eigenen Reihen

Erstbericht: BILD

Die Kritik am gestrigen ‘Corona-Gipfel’ ist deutlich!

Kritik aus den Reihen der CDU

Es hagelt scharfe Kritik! Aufkeimender und heftiger Widerstand signalisiert die Stimmung zu den aktuellen Corona-Beschlüssen! So kritisieren u. a. drei namhafte CDU-Politiker deutlich die beschlossenen Corona-Maßnahmen, die unter der ‘Leitung’ von Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) beschlossen wurden.

Thüringens CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (55) formulierte es in einem direkten Brief an die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten:

„Ihr Beschluss ist eine Kapitulationserklärung“.

Weiterhin moniert Weiler die Beschlüsse sind „planlos, ratlos, mutlos“. Es sei ein „langfristiger Schaden“ für „unsere Demokratie und Gesellschaft“ zu befürchten. Weiler vermisst „Maßnahmen mit Sinn und Verstand“, betont aber auch zugleich, dass er grundsätzlich „Maßnahmen zum Schutz vor Corona“ befürworte.

Die Einfallslosigkeit, nach einem Jahr Corona schlicht und permanent einfach den Lockdown zu verlängern und “Über die Ostertage sogar zu verschärfen“, kritisiert Weiler als “Politikversagen” gegenüber den Menschen!

Der Hamburger CDU-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß (35) findet ebenfalls deutliche Kritik und sagte zu den Ladenschließungen gegenüber BILD:

„Das geht gar nicht! Das sorgt für dichtes Gedränge und volle Supermärkte vor und nach dem Oster-Lockdown. Man hätte stattdessen die Öffnungszeiten strecken sollen, damit Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können.“

Auch die Brandenburger CDU-Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (41) äußert sich:

„Jetzt zeigt sich, dass es ein Fehler war, die Entscheidungsgewalt in der Pandemie vollständig in die Hände der Bundesregierung zu legen, die seit einem Jahr mit den immer selben Konzepten auf das Infektionsgeschehen reagiert. Als Mutter zweier Kinder blicke ich fassungslos auf die sach- und lebensfremde Beschlusslage.

Tino Sorge (46, CDU) setzt noch einen drauf:

„Wir stehen im Begriff, unsere Wirtschaft und Kultur zu ruinieren – noch ganz zu schweigen von den sozialen und gesundheitlichen Kollateralschäden, die jede Woche des Lockdowns mit sich bringt. Das Land so herunterzufahren, richtet mittlerweile mehr Schaden an, als es Nutzen bringt.“

Weiterhin fordert Tino Sorge, die Hausärzte müssten „sofort, flächendeckend und nach eigenem Ermessen impfen, falls nötig auch zulasten der Impfzentren“.

Aber selbst die Kollegen der SPD schießen mit ihrer Kritik scharf:

„Der Corona-Kurs der Kanzlerin wirkt aktuell zu detailversessen und zeigt keine mittelfristigen Perspektiven auf. Wir müssen aber dringend darüber sprechen, wie wir perspektivisch wieder verantwortungsvoll Schritt für Schritt öffnen können.“

(SPD-Fraktions-Vize Dirk Wiese (37))

Zu den Urlaubsregelungen sagt Wiese: „In der ursprünglichen Beschlussvorlage war noch der kontaktarme Urlaub enthalten. Die Streichung ist nicht verständlich. Warum soll Urlaub in der Ferienwohnung im eigenen Bundesland nicht möglich sein, während andere im vollen Flieger sitzen?

DEHOGA

Auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Hamburg hat die Beschlüsse klar als “Schlag ins Gesicht der Hotellerie und Gastronomie” bezeichnet.

“Die von uns immer wieder geforderte Gleichbehandlung von privaten Zusammenkünften und Zusammenkünften in unseren Unternehmen wird nicht nur ignoriert, sondern auch noch um eine Ungleichbehandlung von Inlands- und Auslandsreisen im Bereich touristischer Reisen ergänzt”, so der kommissarische Präsident, Niklaus Kaiser.

Konfrontation auf voller Breite

Aktuell gibt es heute erneut eine Schalte der 16 Länderchefs mit dem Kanzleramt. Es gibt noch „schwierige rechtliche Fragen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72, Baden-Württemberg, GRÜNE) und auch der Handelsverband ist auf den Barrikaden.

Es ist sicherlich nicht mehr von der Hand zuweisen – die Regierung und Politik hat sich nun das letzte Fünkchen Vertrauen verspielt! Wenn sich dann womöglich in juristischen Nachgängen viele Beschlüsse als ‘widrig’ herausstellen, ist eines klar: Die Wahlen im September werden eine klare Antwort mit sich bringen! Die Umfrage-Trends sind jetzt schon eindeutig!

Diese Regierung hat in Berlin nichts mehr zu suchen!

Titelleistenbild: IKC

 

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