Schadet Angela Merkel der CDU gezielt?

Letztes Update: 31. März 2021, 09:33

Willkürliche Demontage?

Das Verhalten von Angela Merkel (66, CDU) darf mit Recht nachdenklich stimmen. Ihre Corona-Politik ist weltfremd und sie hat keinen Bezug mehr zu den Menschen. Was ‘in den Straßen’ passiert, geht an Merkel mittlerweile völlig vorbei. Hinzu kommt ihr jüngster Affront gegen die eigenen Leute aus der Partei – die Brüskierung von Armin Laschet (60, CDU) bei Anne Will am Sonntag. Wenn eine Kanzlerin öffentlich im TV ihren Parteikollegen und Länderchef von NRW so ungalant ‘vorführt’, kann das kein ‘Versehen’ mehr sein!

Manöver in den eigenen Reihen

Des Weiteren vertraut Angela Merkel offensichtlich nicht einmal ihren eigenen Experten aus der Partei – stattdessen ist sie ‘sehr eng’ mit Karl Lauterbach (SPD), politisch gesehen mehr als erstaunlich.

Die BILD zitiert heute einen Abgeordneten der CDU, dass Merkel bereits vor zwei Jahren schon andeutete, dass »es für die Union auch mal ganz gut sein könnte, wenn wir nicht in der Regierung sind«. Merkels aktueller Kurs und politisches Handeln unterstützt das deutlich. Kritische Stimmen werfen Merkel ganz unverhohlen vor, dass sie maßgeblich am Absturz der VDU (25%) beteiligt sein. Auch das –entgegen vieler Forderungen– krampfhafte Festhalten an Spahn und Altmaier muss nachdenklich stimmen.

Ablehnung der Vertrauensfrage

Merkel wurde offen (u. a. von Wolfgang Kubicki, FDP) aufgefordert, die Vertrauensfrage zu stellen – dies wiegelte sie ab. Sie betonte, sie hätte das Parlament würde hinter ihr stehen. Es ist zu vermuten, dass genau das Gegenteil der Fall ist! Hätte Angela Merkel tatsächlich die Vertrauensfrage gestellt, drohte ihr womöglich die Abwahl und die daraus folgende Auflösung des Bundestags – Neuwahlen wären nötig gewesen. Da wäre es dann sehr wahrscheinlich, dass Spahn und Altmaier zumindest gemeinsam mit der (dann) “Kanzlerin a.D.” die Kartons hätten packen dürfen.

Merkel hat zumindest hier Erfolg

Sollte es wirklich Merkels Plan sein, die CDU zu diskreditieren und tatsächlich einen Regierungswechsel zu forcieren, dann ist das mit Sicherheit einer der wenigen Punkte, den man Merkel als (negative) Erfolg zusprechen muss!

Bedenkt man allerdings, dass Angela Merkel in ca. sechs Monaten ohnehin als Kanzlerin scheidet und sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch aus der aktiven Politik zurückziehen wird, muss man sich fragen, warum sie einen solchen Scherbenhaufen hinterlassen will. Im Grunde richtet Angela Merkel gerade beim ‘Verlassen des Gebäudes’ einen immensen Schaden hinter sich an – und aufräumen dürfen das die Verbleibenden.

Immerhin steht ja noch das Mittel des ‘Misstrauensvotums‘ zur Verfügung … das sollte dann aber ‘konstruktiv’ erfolgen – und bei dem bereits eingetretenem Schaden, verbietet sich das förmlich von selbst!

Titelleistenbild: DBT / (Thomas Trutschel, photothek.net)
(#3281175)


Siehe dazu auch: CDU im Tiefflug!


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