Letztes Update: 7. Januar 2021, 14:49

Läuft soweit… außer in Sachsen

Unsere Schulen in den Bundesländern haben mittlerweile alle ihre digitale Plattform, einige gut, andere schlecht. Und ein Bundesland sogar ‘ganz schlecht’: SACHSEN – hier läuft (mal wieder) ‘gar nüscht’. Seit 9 Monaten (!) stehen die Schüler auf dem Schlauch und können sogar teilweise in LernSax nicht einloggen. Permanente ‘Serverprobleme’ und angebliche Hackerattacken sollen Schuld sein.

Wer ist verantwortlich?

Zum einen gib es den Betreiber der LernSax-Plattform, die „DigiOnline“ in Köln. Hier ist mehr die Software-Seite verankert. Dummerweise erreicht man ‘den Haufen’ nicht – Dauerwarteschleife, die einen nach 6 Minuten automatisch kickt …
Und dann gibt es den Hardwareservice, der die LernSax-Server betreibt, die „Bringe GmbH“ in Karlsruhe. Dumm nur: „Betriebsferien bis 6. Januar“, so die WebSeite (auch heute noch, am 07.01.2021, 14:39 kam der Hinweis!). Ist schon klasse. Wenn also Hardwarefehler auftauchen, erreicht man bis 06.01.2021 (ok, ist ja nun vorüber) keinen Mitarbeiter?: Hochgradig unprofessionell!

Teure Inkompetenz

Da ‘Bringe’ die Probleme allerdings nicht behoben bekommt und sogar das Kultusministerium verantwortlich macht (was schlichtweg lächerlich ist), wurden mittlerweile schon technische Spezialisten aus dem Ausland zur Fehlerbehebung eingesetzt. Und das für Dienstleister, wo der Freistaat pro Jahr knapp 329.000€ (gesamt für beide Dienstleister) zahlt!

„So geht sächsisch“ – NICHT!

Angeblich gäbe es allerdings in Dresden keine Dienstleister, die diese Leistung anbieten können … also in der Stadt, die in Europa einen der wichtigsten und größten IT-Standorte darstellt!

Liebes Kultusministerium, wir in Dresden sitzen zwar im Tal, aber dumm wie ‘ne Stulle Brot sind hier die wenigsten …!

Wenn ich in die ‘Leistungen’ der verschiedenen Ministerien blicke, dann habe ich langsam einen Verdacht, wo evtl. Defizite hinsichtlich der ‘Kompetenz’ liegen könnten … einen ganz leisen zumindest.

 

Bild “Kind”: Tumisu auf Pixabay
Bild “IT-ERROR”: Gerd Altmann auf Pixabay
Collage: IKC

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