S. Oliver beabsichtigt Lockdown-Klage

Letztes Update: 2. März 2021, 10:07

S. Oliver holt aus und scharrt die Hufe …

Mit S. Oliver wetzt der nächste Händler die Messer

Nach Saturn/MediaMarkt, OBI und Breuninger (IKC-Bericht), bringt sich nun auch der Bekleidungshersteller und Handelskettenbetreiber ‘S. Oliver’ in Stellung. Die Klage am Bundesverfassungsgericht wird vorbereitet, sollte der Lockdown verlängert werden!

„Man kann uns Händler nicht nach Belieben an- und ausschalten! Das bringt uns in finanzielle Probleme“

(Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs der Zeitung „Augsburger Allgemeinen“)

Chaotische Öffnungsstrategien

Es ist auch wirklich nicht mehr nachzuvollziehen, wie der Bund aktuell seine Prioritäten zur Öffnung verteilt. Da werden z. B. wieder Schulen geöffnet, der Verkauf der “nicht den täglichen Bedarf entsprechender Artikel” wie Lineal, Schulheft oder Tintenkiller aber ist verboten! Im Supermarkt , dessen Warenangebot zum Großteil zum “täglichen Bedarf” gehört, darf dann aber im Schreibwarenregal munter der ‘Abverkauf’ solcher Artikel stattfinden – ohne Sinn und Verstand und im Grunde bereits ein Eingriff in den Wettbewerb. Wenn also LIDL, ALDI oder PENNY Jeanshosen im Angebot haben, dürfen diese verkauft werden … und die spezialisierte Modekette muss geschlossen bleiben.

Man stelle sich mal vor was passiert, wenn das BVerfG im Verfahren feststellt, dass der Lockdown verfassungswidrig war. Hier könnten dann auch durchaus rückwirkendende Schadensersatzforderungen auf die Politik zukommen – die Summen dürften ’empfindlich’ ausfallen.

‘Merkellöse’ Zustände

Die Kanzlerin blockt intelligente und durchdachte Impf-Öffnungen (IKC-Bericht), lässt Impfstoff liegen und ‘vakuumiert’ die deutsche Wirtschaft, als könne man nach dem Lockdown einfach weitermachen, wo man aufgehört hat.

Der Gegenwind für die Kanzlerin und Regierung wird künftig sehr viel rauher …

Titelbild: IKC

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