Letztes Update: 3. Mai 2021, 08:40

Fürsprecher erwünscht …

Mitte April schickten der Epidemiologe Klaus Stöhr zusammen mit dem Chef-Virologen der Charité Chef Detlev Krüger (70), einen “Brandbrief” an die Fraktionsführer im Bundestag. Inhalt war die Kritik am “Inzidenzwert als Maß aller Dinge”. Die Regierung ignoriert allerdings solche ‘störenden Meinungen’ konsequent, das haben wir bereits schon mal thematisiert.

Die Bunderegierung ist sehr dem “Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung” in Braunschweig ‘zugetan’ – dort arbeitet man sehr ‘regierungsnah’. Von ‘Helmholtz’ stammt z. B. das “NoCovid”-Papier, welches bundesweit für hitzige Diskussionen sorgte! Dieses ‘Papier’ wurde damalig von der Virologin Melanie Brinkmann und dem Physiker Michael Meyer-Hermann verfasst.

Helmholtz-Kritiker wurde zurückgepfiffen!

Nun wollte sich mittels Unterschrift an dem “Brandbrief” von Stöhr und Krüger der renommierte Epidemiologe Gérard Krause beteiligen und die Bedenken unterstützen. Gérard Krause gehört allerdings zum ‘Helmholtz-Zentrum’. Und dort war man absolut nicht erfreut über Krauses Unterstützung des regierungskritischen “Stöhr/Krüger-Teams”. Das widerspreche dem Credo des Zentrums, sich “neutral und seriös” zu äußern. Insbesondere ist eine “politische Vereinnahmung” zu vermeiden.

Zur Klarstellung: Das “NoCovid-Papier” stammt von zwei Forschern des Helmholtz-Zentrums – ein Papier, welches der Regierung “sehr dienlich und entgegenkommend” war!

Erwähnten wir schon, dass die beiden (Helmholtz-)Urheber des “NoCovid-Papiers” auch dem engen Beraterstab der Regierung angehören? Das kann man durchaus ‘regierungsnah’ empfinden …

Widersprüche sind nicht gewünscht

Das große Problem dabei dürfte auch sein, dass der Brief von Stöhr/Krüger die ‘starre Inzidenz’ der Regierung scharf angreift. Denn das “NoCovid-Papier” aus dem “Helmholtz”-Zentrum will ja de facto eine ‘Nullinzidenz’ erreichen. Und nun kommt ein renommierter Epidemiologe aus dem ‘regierungsnahen Helmholtz-Zentrum’ und will praktisch den ‘Gegner’ Stöhr/Krüger mit seiner ‘Inzidenz-Kritik’ unterstützen … – das geht natürlich nicht! Immerhin agieren Stöhr und Krüger ihrem Brief an die Regierung konträr zum “Helmholtz’schen NullCovid-Papier”.

Die Regierung hätte mit Sicherheit auch sehr ‘pikiert’ reagiert, wenn Helmholtz zugelassen hätte, dass “ein renitenter” Helmholtz-Mitarbeiter kritische Experten aus anderen Institutionen unterstützt! Immerhin geht es hier um Beratungshonorare – und wir alle wissen, wie üppig diese sind! ‘Regierungsnah’ bedeutet eben nicht immer ‘wissenschaftlich fundiert’.

Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die reale Wissenschaft, die ihre Ergebnisse auch ohne ‘finanzielle Unterstützung’ erreicht – dabei allerdings und “ungünstigerweise”, ständig die Handlung der Bundesregierung torpediert und als völlig desaströs und inkompetent entlarvt.

Titelleistenbild: Capri23auto / Pixabay

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