“prio.one”: Vanessa Mai beendet sofort die Zusammenarbeit

Letztes Update: 4. Juni 2021, 20:02

Vanessa Mai und die “prio.one”-App …

Verbraucherzentrale warnt vor “prio.one”-App!

Vor knapp einer Woche haben wir das Thema aufgegriffen, dass Vanessa Mai nun unter die Unternehmerinnen in Sachen “Frauengesundheit” gegangen ist. Nun stellen wir fest, dass die entsprechenden Postings bei Instagram zwischenzeitlich gelöscht wurden – sowohl von Vanessa Mai, als auch von “prio.one”! Parallel dazu finden wir nun die Warnung der Verbraucherzentrale NRW, die jetzt eindringlich vor der App warnt!

Insbesondere warnt die Verbraucherzentrale dahingehend, dass hier keine ärztliche Aufklärung stattfindet. Somit konnte jeder die Anti-Baby-Pille bestellen – und das ohne ein zuvor aufklärendes Gespräch mit einem Arzt geführt zu haben. Es war lediglich das Ausfüllen eines Online-Fragebogens notwendig – von echter und sinnvoller Aufklärung ist das allerdings meilenweit entfernt!

Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz

Bei der VBZ sind diverse Beschwerden eingegangen. Die VBZ äußerte sich nun deutlich dazu:

„Das Unternehmen mit Sitz in Irland ermöglicht eine Online-Bestellung der Anti-Baby-Pille, ohne ärztlichen Kontakt, nur mittels eines Fragebogens. Zusätzlich werben Influencer:innen auf Instagram mit Rabattcodes. Solch ein Rezept per Ferndiagnose ist in Irland erlaubt. In Deutschland ist die Pille jedoch verschreibungspflichtig.“

Auch in den Socials gab es bereits heftige Kritiken. User kritisierten, dass die Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten in die Hände von Ärzten/Ärztinnen gehört – aber bestimmt nicht auf das “Onlineportal einer Schlagersängerin”, so einige Twitter-User!

Ende Gelände

Vanessa Mai hat nun die Konsequenzen gezogen und die Zusammenarbeit mit prio.one beendet! Schade, dass Vanessa Mai sich nicht im Vorfeld erkundigt hat, wie denn die Gesetzeslage ist! Dann wüsste sie ebenfalls, dass “prio.one” die Pille nur an Selbstzahler verkaufte. Das ist natürlich suboptimal, denn in Deutschland bekommen Frauen unter 22 Jahren die Pille von der Krankenkasse erstattet, wenn sie ärztlich verschrieben wurde! Ab 18 Jahre ist lediglich eine Zuzahlung von fünf bis zehn Euro fällig – das konnte man bei “prio.one” natürlich nicht geltend machen.

Allerdings muss man auch erwähnen, dass hier mit Sicherheit eine ‘Beratungsschwäche’ im Management von Vanessa Mai zu vermuten ist! Der Manager von Vanessa ist Andreas Ferber, ihr Ehemann.

Titelleistenbild: Sven Mandel, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Unser Erstartikel:

Vanessa Mai jetzt Unternehmerin in “Frauengesundheit”

 

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