Sachsen: Petra Köpping will Einschränkungen für zwei Tage durchsetzen!

Letztes Update: 9. April 2021, 10:47

Was ist denn mit Petra Köpping los …?

Bautzen weigert sich

Der Landkreis Bautzen ist seit drei Tagen über die 100-er Inzidenz-Marke geklettert. Gem. der (ab 01. April rechtswidrigen!) Corona-Schutzverordnung müsste Bautzen nun “eigentlich” die Maßnahmen ab dem 30. März wieder verschärfen, das verlangt aktuell auch die Sozialministerin Petra Köpping (62, SPD) vom in Bautzen zuständigen Landrat Michael Harig (60, CDU). Der allerdings weigert sich, da ab dem 01.April eine neue sächsische Verordnung in Kraft tritt, nach der bestimmte Bereiche inzidenzunabhängig öffnen können – und zwar mit Teststrategien.

Unabhängig von der sächsischen Verordnung tritt am 01. April ein neues BUNDESGESETZ in Kraft, welches den starren Inzidenzwert abschafft!

Unverhältnismäßigkeit?

Petra Köpping verlangt also eine Maßnahmenverschärfung für ZWEI TAGE (!). Dafür sollen Läden geschlossen und Bürger eingeschränkt werden. Die Unverhältnismäßigkeit springt einem hier mit Anlauf ins Gesicht. Und Köpping geht sogar soweit, dass sie nun die Landesdirektion einschalten wird, damit diese den Landrat stoppt.

Dieses Vorgehen von Petra Köpping ist rational schlicht nicht zu erklären. Der Landkreis Bautzen zumindest bleibt ‘hart’ und setzt auf die Strategie „Testen und Freiheit“.

Man kann nur noch den Kopf schütteln …

Titelleistenbild: René Deutscher

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