Letztes Update: 9. April 2021, 10:47

Meinung
Störenfriede und Egozentriker

Jede Stadt hat seine (Party-)”Querschläger”. Es gibt viele vernünftige Menschen die wirklich daran interessiert sind, das Leben wieder lebenswert zu gestalten. Man zeigt Solidarität und achtet aufeinander. Und man weiß, dass AHA-Regeln und Schutzverordnungen ihren Sinn haben.

Und dann gibt es ‘völlig verstrahlte Kollegen’, die nur Party, ‘Alk’ und Fun im Kopf haben. Bei jeder Gelegenheit klöppelt man sich die ‘Hülse’ (Bierdose) in die leere Birne, sitzt mit seinen Buddys zusammen und setzt alles daran, mit lautem Gegröhle die Nachbarn vom Schlafen abzuhalten. Dass sich das auch auf die Kinder auswirkt ist klar.

Köln eskaliert

Nun ist pünktlich zum (gestrichenen) Karneval in Köln genau diese Fraktion wieder in Erscheinung getreten. Das Ordnungsamt musste diverse Verstöße ahnden. Bereits am Samstag wurden 24 private ‘Zusammenkünfte’ und Partys aufgelöst. Dabei kommen auf mehr als 110 Personen ein Bußgeldverfahren zu – pro Person 250 Euro. Die Personal- und Verwaltungskosten für das Wochenende sind damit gedeckt. Die Stadt Köln bleibt weiterhin ‘am Ball’.

„Man hatte das Gefühl, es ist Hochsommer und wir fahren ohne Verschnaufpause von Veranstaltung zu Veranstaltung“

(Mitarbeiter der Stadt Köln)

Polizeieinsatz mit Hund

Als wäre das aber noch nicht genug, kommt es noch dicker: Ebenfalls in Köln wurde eine Corona-Party in Köln-Chorweiler gestoppt. Laute Musik und wilde Party in einem Mehrfamilienhaus riefen die Polizei auf den Plan. Offensichtlich waren die Gäste hochaggressiv und uneinsichtig, dass ein Polizeihund (holländischer Schäferhund) dazu geholt wurde. Als einer der Partygäste ausholte und die Hundeführerin schlagen wollte, ging der Hund dazwischen und biss dem aggressiven Partygast mal ‘gepflegt’ in die Hand. Auf alle Beteiligten kommen Verfahren zu: Anzeige wegen Widerstands sowie vier Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

In die Brennpunkte schicken

Möglicherweise wäre es sinnvoll, wenn die Länder und Städte künftig die Bußgeldverordnungen erweitern. Zusätzlich zu den Geldbußen bei solchen ‘Querschlägern’, sollten künftig Arbeitseinsätze verhängt werden! Für (mind.) sieben Tage direkt ins Seniorenheim, Krankenhaus und überall dort, wo ‘Not am Mann’ ist. Da man davon ausgehen kann, dass solche Menschen kein Verantwortungsbewusstsein haben, teilt man sie für die ‘angenehmen’ Dienste ein: Fegen, wischen, Müll wegräumen und sonstige Dienste, die das Personal wie Ärzte und Helfer vom wesentlichen Abhalten – das Retten von Menschenleben!

Das IKC hat kein Verständnis für solche Mitbürger, die nur ihren egoistischen “Selbstverwirklichungstrip” im Auge haben und dabei die Mitmenschen, Nachbarn und das gesamte soziale Umfeld empfindlich stören.

Titelleistenbild: Pexels auf Pixabay

(ikc)

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