Parken in Dresden

Letztes Update: 3. Februar 2021, 10:27

Klare Linie – keine Linie

Na, das loben wir uns doch. Die sächsische Staatsregierung zeigt permanent mangelnde Kommunikation und zeigt durch teils kopflose Manöver (‘Supermarktverkaufsverbote’ und Regelwerke, ohne die Einhaltung entsprechend zu kontrollieren) nicht gerade ihre Kompetenz.

Der schnelle Griff in die Taschen

Und als wäre die Gesamtsituation nicht schon schwierig genug, stößt plötzlich Herr Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne) nun vor und möchte die Erhöhung der Parkgebühren in Dresden „schnell“ voranbringen. Statt im Sommer über einen Beschluss abstimmen zu lassen, will er nun schon im Februar ‘durch die Hintertür’ kommen. Er lässt nun lediglich eine Anlage im Rats-Dokument ändern, somit kann die Erhöhung bereits im Februar greifen!

‘Die Linke’ will die Parkkosten bei 10 Euro pro Tag festtackern. Eine Stunde Parken kostet dann statt aktuell €1,50, €2,40 (jeweils pro Stunde). “Dies wäre vergleichbar mit einer Stunde ÖPNV-Nutzung”, so Stadtrat Tilo Wirtz (53).

Was möchte man erreichen? Dass die Bürger auf den ÖPNV umsteigen, der dann allerdings keine finanziellen Vorteile mehr bietet?

Tolle Idee …

Zieht alle Autofahrer aus den Autos, drängt sie in die vollen Bahnen und Busse – so werden wir die Pandemie sicherlich umgehend ausmerzen.

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