Letztes Update: 13. April 2021, 07:28

Scholz redet mal wieder ‘uninformiert’ daher

Bundesfinanzminister und Vize-Kanzler Olaf Scholz (62, SPD) hofft auf einen “Endspurt” und die danach möglichen Öffnungen.

„Da braucht man eine Extra-Luft – und die ist jetzt genau das, was wir benötigen, damit wir gewissermaßen den Zeitpunkt, wo das Impfen dazu führt, dass die Infektionszahlen dauerhaft niedrig bleiben, nicht zu weit nach hinten schieben“

, so Scholz bei einer Online-Diskussionsrunde der IHK.

Zumindest nutz Olaf Scholz nicht mehr das Reizwort “Kraftanstrengung” – dafür erst einmal “Vielen Dank”!

Allerdings gibt es einen Denkfehler …

Impfquote reicht nicht aus

Ein kurzer und harter Lockdown ist im Moment nicht zielführend, da die Impfquote aktuell nicht ausreichend ist! Aktuell liegt die Impfquote bei 15,2 Prozent. Damit der Lockdown auch Früchte trägt, müsste die Bevölkerung nach aktuellen Kenntnissen eine Impfquote von ca. 60 Prozent haben. Erst dann könnte eine ‘Herdenimmunität’ erreicht werden, so zumindest der Epidemiologe Professor Rafael Mikolajczyk von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Wenn wir nun also in einen “platten Lockdown” geschickt werden, dann sind wir nach dem ‘Hausarrest’ binnen drei Wochen wieder auf dem selben Stand wie vor dem Lockdown. Der einzige Sinn der kurzen und harten Einschränkungen ist die ‘Entspannung’ der Krankenhausbetten! Alles andere wie Wirtschaft, und Einzelhandel würde schlicht erheblich Schäden davon tragen.

„Eine längerfristige Kontaktbeschränkung in Kombination mit einem sehr intensiven Testen erscheint mir aus dieser Perspektive eine bessere Lösung als ein kurzer maximaler Lockdown mit der Hoffnung, man hätte damit das Problem gelöst“, so Professor Rafael Mikolajczyk weiter gegenüber t-online.

Der BDI-Präsident Siegfried Russwurm warnt bereits ebenfalls deutlich!

„Dies kann uns leicht das komplette Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr kosten – und wir würden dann vom Absturz im vergangenen Jahr nichts wieder aufholen!”

, so der BDI-Präsident Siegfried Russwurm zum »Redaktionsnetzwerk Deutschland« (rnd).

Wandelt Olaf Scholz auf Spahns Pfaden?

In der jüngsten Vergangenheit zeigt Olaf Scholz ‘Spahn’sche’ Muster – er propagiert unausgereifte Thesen und redet leider zu oft über ‘ungelegte Eier’.

Doch für ein Profi-Team ist es leider zu spät!

Die Regierung entscheidet in Angelegenheiten, über die sie absolut kein Fachwissen besitzt! So ist das leider, wenn ein Fachanwalt für Arbeitsrecht (Scholz), ein Bankkaufmann (Spahn), ein promovierter Doktor der Rechtswissenschaften (Söder) und eine Diplomphysikerin (Angela Merkel) der Meinung sind, sie müssen nun die Kernkompetenz in einer epidemiologischen Weltkrise übernehmen.

Titelleistenbild: Bundesministerium der Finanzen / Photothek / Thomas Koehler

(ikc)

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