Merkel-Lockdown: Jetzt rebellieren Länderchefs!

Letztes Update: 8. April 2021, 13:34

Gegenwind für Angela Merkels Lockdown

Kürzlich berichteten wir über Angela Merkels “Alleingang-Pläne”. Angela Merkel plante eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes, um so die Länder (juristisch) zu ‘brechen’.

Die Bundesländer positionieren sich

Die Länderchefs reagieren nun auf Merkels ‘Machtprobe’.

Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen äußert sich deutlich angesäuert! So betont Ramelow, “dass bereits seit Februar in der MPK ein Stufenplan gefordert worden sei – dieser wurde jedoch bis heute nicht vom Kanzleramt vorgelegt!” Stattdessen beschreitet die Kanzlerin den “Rambo-Kurs” (IKC-Wortwahl). Ramelow erklärt eine glasklare Absage zum ‘Bundes-Lockdown’ in Richtung Berlin!

Auch Stephan Weil (62, SPD, MP Niedersachsen) lehnt Merkels ‘Kapriolen’ energisch ab.

„Ich sehe wirklich mit großer Sorge, dass hier einfach ein Begriff in die Runde geworfen wird, und kein Mensch weiß im Ernst, was damit gemeint ist. Und das ist falsch“

, so Weil im ZDF-Morgenmagazin.

Dabei betonte Stephan Weil bereits im Vorfeld, dass “große Zweifel” hat ,dass Niedersachsen im Falle eines bundesweiten Lockdowns diesen mittragen wird. Dagegen spricht insbesondere, dass Niedersachsens Umgang mit der Infektionslage Erfolge zeigt! „Immer mehr Teile unseres Landes wachsen gerade aus der Notbremse heraus.“, so Weil.

Saarland kommentiert nicht – sondern setzt Statements!

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (43, CDU), erspart sich jegliche Diskussion um Merkels Pläne. Tobias Hans nutzt seine Zeit eher sinnvoll und fährt weitere, an Schnelltests gekoppelte Öffnungs-Strategien. So haben nun auch wieder die Außengastronomie, Theater, Kinos und Fitnessstudios für alle Saarländer geöffnet! Der negative Corona-Schnelltest ist natürlich Voraussetzung.

Schleswig-Holstein wird kommende Woche ebenfalls seine Öffnungsstrategien weiter verfolgen. Daniel Günther (43, CDU) zeigt sich wenig beeindruckt hinsichtlich der kognitiven ‘Tunnelpfade’ aus Berlin.

Nur die Kanzlerkandidaten “spuren”

Es ist eigentlich fast überflüssig zu erwähnen, dass die aktuellen Kanzlerkandidaten Söder und Laschet den Kurs von Merkel mittragen. Armin Laschet hatte mit seinem “Brücken-Lockdown” ja schon entsprechende Erfahrungen gemacht – weitere Bruchlandungen überlässt er nun doch lieber wieder der Kanzlerin.

Immer hat Angela Merkel offensichtlich und ohnehin schon einen –um es mal virologisch auszudrücken– “Vollschutz” gegen konstruktive Kritik entwickelt.

Titelleistenbild: PIRO4D / Pixabay

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