Letztes Update: 1. Juni 2021, 20:14

Studie der Uni München beweist den Lockdown-Unsinn!

Wirkungslos und zu spät …

Dr. Göran Kauermann und Dr. Helmut Küchenhoff von der renommierten LMU (Ludwig-Maximilians-Universität München) erarbeiten regelmäßig die sogenannten „CoDAG-Berichte“ (Covid-19 Data Analysis Group) für das Statistikinstitut. Nun ist im Bericht Nr. 16 deutlich geworden, dass der Lockdown WIRKUNGSLOS war und ist!

Eines vorweg: Wenn wir vom “Lockdown” schreiben, meinen wir die damit einhergehenden verschärften Einschränkungen. Die sonstigen Maßnahmen wie Abstand, Mundschutz, Teststrategien sind selbstverständlich sinnvoll! Der Lockdown bringt die “harten” Einschnitte mit sich – insbesondere Ladenschließungen, Kontaktverbote im Freien und Ausgangssperren.

Das IKC hat es oft genug erwähnt: gerade die Ausgangssperren treiben die Menschen in die privaten Innenräume – und dort ist das Infektionsrisiko um ein vielfaches höher, als draußen!

Die Politik hörte niemandem zu! Man vertraute “Experten”, die sorgsam ausgesucht wurden, da sie der Regierung ‘dienlich’ waren, wie z. B. das Helmholtz-Zentrum. Kritische Stimmen wie z. B. Klaus Stöhr wurden konsequent ignoriert. Es wäre allerdings deutlich sinnvoller gewesen, ein Expertenteam aus den Pro- und Contra-Lagern zu bilden – nur so ist eine objektive Meinungsfindung möglich!

Die Regierung muss sich fragen lassen, warum sie bereits war, die gesamte deutsche Wirtschaft zu riskieren? Die Möglichkeit, sinnvolle Maßnahmen zu finden, war allgegenwärtig – man hätte nur zuhören müssen.

Es ging auch ohne Lockdown

Man hatte den Eindruck, dass Angela Merkel nur noch panisch durch den Reichstag eskalierte und “Lockdown” skandierte! “Bundesnotbremse”, “Lockdown”, “Alles dicht machen” … Brisant dabei war allerdings, dass die gesamte Regierungsspitze überhaupt nicht mitbekam, dass die dritte Welle zu diesem Zeitpunkt bereits gebrochen war. Das wundert auch nicht wirklich, wenn die Damen und Herren in Berlin den “Blick nach draußen” verloren haben, weil sie sich permanent in Debatten und Diskussionsrunden verlieren. Während man sich fast schon Mundwinkelrhagaden herbei lamentierte, haben die Bundesbürger die Welle gebrochen … selbstständig durch Einhaltung von Regeln. Genau die Regeln, die eben sinnvoll sind (AHA+L+A, Testen). Vor lauter Debattieren hat man sogar (oder auch?) komplett vergessen, dass Deutschland “demnächst mal” einen Impfnachweis benötigt …

Und als dann die Notbremse kam, passierte mit den starren Inzidenzwerten … nichts!

Die Studie aus München belegt deutlich, dass „Kein unmittelbarer Zusammenhang“ mit den Bundes-Lockdowns zu sehen ist! „Weder mit dem Lockdown-Light am 2. November und der Verschärfung am 16. Dezember 2020, noch mit der »Bundesnotbremse« Ende April 2021“!

„Wenn die Maßnahmen der Regierung so wirksam sein sollten, dann müsste man nach dem Inkrafttreten Veränderungen des R-Wertes sehen. Aber das ist nicht der Fall. Der Effekt der Lockdowns (Ausgangssperren, Schließung von Schulen, Läden, Gastronomie) ist so gering, dass man ihn nicht sieht“

, so der Statistiker Ralph Brinks (47) zu BILD.

Auch seine Kollegin, die Forscherin Prof. Annika Hoyer (31) betont unmissverständlich: „Wir sehen, dass der R-Wert schon gesunken ist, bevor über die ‚Bundesnotbremse‘ überhaupt diskutiert wurde.“ Die Welle wurde gebrochen, weil die Menschen von sich aus vorsichtiger wurden und sich mehr im Außenbereich aufhielten – genau der Bereich, den die Notbremse den Bürgern dann verboten hat!

Lässt Scholz jetzt Wirtschaft im Stich?

Die Wirtschaft pfeift in vielen Bereichen aus dem letzten Loch. Die Länder hatten vor der Notbremse auf Teststrategien und “Click & Collect/-Meet” gesetzt. Zwar bedeutet dies auch verminderter Kundenströme, eine komplette Schließung wurde jedoch damit verhindert. Doch dann kam die “Notbremse”! Die Läden mussten nun schließen – auf gesetzliche Anordnung.

Und genau hier kommt ‘heute’ Olaf Scholz und sagt, dass nun die Zuständigkeit für die Finanzhilfen bei den Ländern liegt! Scholz stand bei der “Pro-Lockdown-Diskussion” in vorderster Reihe – und wälzt nun die Folgen auf die Länder ab, eine Anfrage der Grünen hat dies ergeben. Das Finanzministerium antwortete dahingehend, es sei Länderaufgabe „durch zusätzliche Unterstützung … die Finanzsituation der Kommunen in den nächsten Jahren zu verbessern“.

Und was macht Peter Altmaier, der Wirtschaftsminister? Richtig … NICHTS! Er greift NICHT ein, er hilft den Unternehmen NICHT, er zeigt kein Rückgrat! Das ist schlicht erbärmlich …

Politische Folgen

Die Regierung hat mit seinem Verhalten die Bürger mehr als verärgert, die Umfragewerte zeigen es deutlich! Während die regierenden Parteien abstürzten, bekamen andere Parteien wieder Zuwachs in der Wählerschaft. Und hier kommt es nun zum Problem: Die Regierung hat die genervten und frustrierten Bürger erneut zu “Protestwählern” mutieren lassen! So hat z. B. die AfD mit 26 Prozent (CDU 24 Prozent) in Sachsen erneut die Führung in der Wählergunst übernommen! Diesen Fehler hat die Politik schon einmal 2017 gemacht – das trug das Debakel in die Länder. Sachsens MP Stanislaw Tillich zog damalig die Konsequenzen daraus, er trat zurück.

Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) äußert starke Zweifel gegenüber der „Welt am Sonntag“:

„Ob dieses Gesetz nötig war, da sich bereits abzeichnete, dass die Inzidenzen sanken …“. Auch Haseloff betont, dass es “Stattdessen den rechten Extremisten in die Hände gespielt hat“. Die AfD und CDU liegen aktuell in Sachsen-Anhalt faktisch gleichauf – und am kommenden Sonntag sind dort die Landtagswahlen …

Wir möchten allerdings nicht versäumen zu betonen, dass genau die Ministerpräsidenten, die jetzt “wahlwirksam” am Zweifeln und Kritisieren sind, der Notbremse zustimmten! Womöglich können es die Länderchefs nun zumindest ‘nachheilen’, wenn sie einer Verlängerung der Bundesnotbremse nicht mehr zustimmen!

Nun müssen sie wirklich “Arsch ein der Hose” zeigen und diesen verfassungsrechtlich äußerst fragwürdigen Unfug verhindern – alles andere ist unglaubwürdig.

Juristische ‘Hilfe’ für BVerfG

Am Bundesverfassungsgericht sind noch diverse Verfahren anhängig (Verfassungsbeschwerden). Unter Berücksichtigung des ‘CoDAG-Berichts Nr. 16’ können sich die Unverhältnismäßigkeiten der Notbremse merklich verdeutlichen! Aber das BVerfG sollte sich nun langsam wirklich mal “in die Spur” begeben! Prof. Dr. Murswiek hat bereits Beschwerde am BVerfG eingelegt – wir berichteten hier. Denn aktuell ist es mehr als angezeigt, dass das Gericht vor der Verlängerung der Notbremse entscheidet. Ungünstigerweise würde es allerdings damit den Länderchefs die Aufgabe abnehmen, der Notbremse eine Abfuhr zu erteilen – wir würden also nicht erfahren, ob sie diesbezüglich Rückgrat zeigen würden.

Am Ende …

… zeigt sich ein wirtschaftlicher Trümmerhaufen! Auch die Bildung der Kinder liegt im Keller – und die sozialen und psychologischen Folgen sind verheerend. Wenn eine Regierung konsequent so Ignorant und fast schon ‘schadhaft’ handelt, keimt zwangsläufig die Frage nach Schmerzensgeldern und Schadensersatzforderungen auf. Schmerzensgeld für die unrechtmäßige Einschränkung der Grundrechte und Freiheiten, bis hin zu psychologischen Schäden der Menschen (und Kinder!) – Schadensersatzforderungen aus der Wirtschaft. Abwegig ist das zumindest nicht …

Und wenn Merkel sich dann aus der Politik zurückzieht, sitzt sie eines Abends auf der Veranda im Sonnenuntergang und genießt die Natur bei einem exquisiten ‘Weinchen’ – die Pension gibt inneren Frieden …alles “dufte”. Das “Beste” dabei: Sie braucht sich die selbstständigen (insolventen) Unternehmer in der Schlange vor dem örtlichen Jobcenter nicht ansehen …

Titelleistenbild: wusel007, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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