Krisenmanagement in Sachsen soll aufgearbeitet werden

Letztes Update: 8. März 2021, 17:59

Guter Umgang mit Krise?

Dresden – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) will sein Krisenmanagement aufarbeiten lassen. Kernfrage: «Ist die sächsische Regierung gut mit der Krise umgegangen?»

Dazu plant Kretschmer die Beauftragung eines externen Gremiums, genauer, der “Kirchbach-Kommission”. Die Kommission wir von dem früheren Bundeswehrgeneral Hans-Peter von Kirchbach geleitet und untersuchte bereits die Abläufe in den Hochwasserfluten 2002 und 2013.

Kretschmer sieht Defizite in der Politik

Bereits im Vorfeld hat Kretschmer erkannt, dass die sächsische Politik mit einigen Ankündigungen Erwartungen weckte, die dann aber nicht erfüllt wurden. Die Reaktion der Bevölkerung war ein klares Statement. Auch das IKC hat dazu mehrfach berichtet, zuletzt hier  – so kam es letztendlich zu dem Begriff der “Sächsischen Würfelbude”.

Aktuell betont Kretschmer aber, dass die Zeit für eine Aufarbeitung noch nicht da sei – man ist immer noch im “Modus einer unmittelbaren Bedrohung” und müsse das Infektionsgeschehen in den Griff bekommen.

Titelleistenbild: CDU Landesverband (Fotograf namentlich nicht bekannt)

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