Jens Spahn Wut-Anfall!: “Warum soll ich Tests beschaffen?!”

Letztes Update: 6. März 2021, 19:27

Einleitung

Wir erinnern uns? Am 16.02.2021 ließ ‘Ankündigungs-Minister’ Jens Spahn (40, CDU) verlauten, dass ab 01. März “Schnelltest für alle” für die Bürger angeboten werden. Wie einen kleinen Schuljungen hat die Kanzlerin daraufhin Jens Spahn zurückgepfiffen! Die gesamte Beschaffung war noch nicht geklärt – es stellte sich sogar heraus, dass die Bestellung noch nicht einmal getätigt wurde. Der Bund habe sich nur «die Liefermengen» ‘reserviert’ (vereinfacht ausgedrückt). Die Bestellungen selbst sollen nun die Länder übernehmen – was zuvor allerdings ganz anders klang. Die Meldung von Spahn suggerierte, dass der Bund die Bestellung ‘handled’. Auf der MPK am Mittwoch Abend wurde eine ‘Taskforce Testlogistik’ gegründet, um zentral die Abwicklung zu koordinieren.

Spahn mutiert zum Popanz

Die BILD berichtet nun, dass Jens Spahn bei einem Treffen am Donnerstag (Video-Schalte) der “Taskforce Testlogistik”, die beim Bund-Länder-Gipfel gegründet wurde, einen Wut-Anfall gehabt haben soll! Anwesend in der ‘Schalte’ waren die Vorstandschefs der größten deutschen Supermarkt- und Drogerieketten wie z. B. Aldi, Rewe, Edeka, u.a., sowie auch Bundesminister Andreas Scheuer (Verkehr) und eben Jens Spahn.

Es kam die Frage auf, wie denn die “Selbsttest-Beschaffung geregelt werden soll?”. Darauf reagierte Spahn mit einem Wut-Anfall

„Ich verstehe ehrlicherweise überhaupt nicht, warum ich mich als Bundesgesundheitsminister mit der Frage beschäftigen muss. Warum soll ich jetzt Tests beschaffen?“

Nun, Herr Spahn: VIELLEICHT, WEIL SIE ES SUGGERIERT HABEN?
Jens Spahn hat mit seiner (bei allem Respekt) “großen Gusche” mal wieder voreilig über ungelegte Eier berichtet, um sich die Knöpfe der ‘angestaubten’ Weste aufzupolieren.

Spahn führte weiter aus, dass die Beschaffung vielmehr Ländersache sei. Spahn könne nicht verstehen, „warum wir (Anm. er meint den BUND) denen immer die Dinge regeln sollen, weil die Länder es irgendwie nicht hinkriegen.

RUMMS – Feinstes ‘Bashing’ an die Länderchefs!
Das ist unangemessen, arrogant und zeugt von einer Unverschämtheit ‘par excellence’. Jens Spahn, der Inbegriff eines “Fehler-Ministers” wirft den Ländern vor, dass sie “es irgendwie nicht hinkriegen”? Die Spahn’schen Fettnäpfchen hat das IKC ja schon beleuchtet

Auch, wenn es Ländersache ist, so hat Spahn in der Vergangenheit mit seinem anmaßenden Verhalten und der mangelhaften Kommunikation für erhebliche Unsicherheiten bei allen Beteiligten gesorgt. Statt sich für sein desolates Verhalten zu entschuldigen, greift er nun frontal die Länder an. „Der Ton macht die Musik“ – diese Goldregel vergisst Herr Spahn! Eine sachliche und klärende Äußerung wäre hier angemessen gewesen, alles andere zeigt mangelnde Professionalität.

Aber ein Jens Spahn ging ja sogar soweit, sich und seine Teststrategie am 04.03.2021 im Bundestag zu loben – trotz der zuvor erhaltenen ‘Schelle’ von Angela Merkel. Seine ‘Teststrategie’, die womöglich das Fass zum Überlaufen bringt – die Kanzlerin ist bereits “angespannt” in Bezug auf Jens Spahn.

Rücktrittsforderungen

Das IKC hatte bereits schon seine ‘Erwartung‘ zu einem Rücktritt formuliert, am nächsten Tag hat sogar der SPIEGEL es gefordert!

Wir wiederholen es gerne nochmal:

JENS SPAHN, TRETEN SIE NUN BITTE UMGEHEND ALS BUNDESMINISTER ZURÜCK! Ihr Verhalten ist schadhaft für das Volk, Sie sind unehrenhaft und erfüllen nicht ihre Aufgaben im Rahmen des Amts-Eides.

ES REICHT!

Titelleistenbild: DBT / Simone M. Neumann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwei × drei =