Irland: Lockerung in die Katastrophe

Irland als Einstiges Vorbild

Irland war weltweit ein Vorbild. Früher Lockdown und konsequente Maßnahmen erzeugten eine positive Entwicklung der Pandemie in Irland. Deutschland und auch andere Länder haben Irlands Vorgehen als ‘Erfolgsmodell’ gewertet.

Zu früh entspannt!

Die Iren hatten den europaweit niedrigsten Infektionsstand und lockerte darauf hin seine Beschränkungen wieder am 04.12.2020 – mit verheerenden Folgen!
Und so feierten die Bürger auch Weihnachten in entspannter Haltung – drei Haushalte waren immerhin erlaubt. Aber der Corona-Sturm lag auf der Lauer, die klimatischen Bedingungen im Rücken und die neue Mutation als ‘Verbündeten’, dieser geballten Infektionskraft konnte Irland nicht trotzen.

Explosionsartige Infektionszahlen

Am letzten Freitag (08.01.2021) wurden mehr als 8.200 neue Fälle registriert – in einem Land, dass nur fünf Millionen Einwohner hat. Die Zahlen stiegen darauf hin um sagenhafte 518 Prozent! Zum Vergleich: Großbritannien stieg ‘nur’ um 78 Prozent. Michael Martin (Irischer Ministerpräsident) betitelt diese Entwicklung als „Infektions-Tsunami“.

Und das in einem Land, was nicht gerade die größten Impffortschritte hat.

Blick nach Deutschland

Wenn man sich nun das Verhalten einiger notorischer „Pandemie-Gegner“ in Deutschland ansieht, die über den Jahreswechsel ausgiebig ihre Verwandten besuchten (ich pers. kenne Menschen, die sich dabei infizierten!), bei der geringsten Schneeflocke ihre Kinder schnappen und die Rodelberge stürmen (und fremde Erwachsene ohne MNS bei den Kindern stehen), muss man sich an den Kopf fassen. Muss es erst soweit kommen, bis man (oder ein anderer geliebter Mensch) umfällt? Ich möchte hier an den aktuellen Fall „Stanley Gusman“ erinnern, oder auch an einen sächsischen Stadtrat, der nach sieben Tagen Intensivbetreuung verstarb (seine Partei ist um ‘Stillschweigen’ bemüht).

Titelleistenbild:
Bild Irland: Roland Mey auf Pixabay
Viren: MasterTux auf Pixabay
Montage: IKC

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