Letztes Update: 20. April 2021, 07:26

Und wieder geht es um ‘Starre Inzidenz’

Der Vorsitzender des Hartmannbundes und Vorstand der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt fordert die Bundesregierung auf, die Entwürfe zur Gesetzesänderung des Infektionsschutzgesetzes nachzubessern. Scharfer Kritikpunkt ist hier –wie schon fast ‘üblich’– der starre Inzidenzwert.

„Der Inzidenzwert allein sagt nichts über die tatsächliche Krankheitslast aus, da Infektionen häufig ohne oder mit nur geringen Symptomen verlaufen“

, so Klaus Reinhardt zur „Rheinischen Post“.

Reinhardt fordert die Berücksichtigung weiterer “epidemiologischer Faktoren”, wie z. B. (und insbesondere) die Berücksichtigung der Zahl der täglichen Neuaufnahmen von Corona-Intensivpatienten. Weiter sei die Anzahl der intensivpflichtigen und invasiv beatmeten Patienten der letzten sieben Tage in die Berechnungen zu integrieren!

Forderungen werden systematisch ignoriert

Mit dieser Forderung steht der Bundesärztekammerpräsident nicht allein da. Das Umdenken der Regierung ist bereits nun mehrfach von Experten gefordert worden. Die Bunderegierung hat die direkten Forderungen bislang konsequent ignoriert – das ist einer der ganz großen Kritikpunkte an die Regierung. Auch die Medien haben diesen unhaltbaren Unfug bereits mehrfach ‘angeprangert’ – das IKC hatte bereits Anfang März dazu berichtet.

So wurde nun auch der offene Brief (hier nachlesen!) der Aerosolforscher (GAeF) an die Bundesregierung wurde sträflich missachtet!

Diese Arroganz könnte der Regierung bei Verfassungsbeschwerden ganz böse auf die Füße fallen!

Titelleistenbild: Bundesärztekammer (Die Hoffotografen)

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