Letztes Update: 14. April 2021, 13:57

Gesundheitsministerium mit fehlerhafter ‘Schönrechnung’

Die Länder haben vor einigen Tagen eine ‘Umlenkung’ der Impfstoff-Liefermengen des BioNTech-Vakzins bewirkt. Statt der zugesagten eine Million BioNTech-Dosen, wird ca. die Hälfte an Impfstoffen in die Impfzentren umgeleitet. Die Hausärzte schlagen nun Alarm und beklagen diese Kürzung.

Das Bundesgesundheitsministerium begegnet diesem Zustand nun mit einer hanebüchenen “Milchmädchen-Rechnung”! Demnach findet keine Reduzierung statt, sondern vielmehr eine “konsequente Steigerung” der Liefermengen … allerdings mit dem Vakzin von AstraZeneca!

Streiche BioNTech, setze AstraZeneca

So soll nun in der kommenden Woche statt der zugesagten Menge Impfstoff von einer Million BioNTech-Dosen lediglich rund 462.000 Dosen BioNTech und 554.000 Dosen AstraZeneca geliefert werden. Man muss wohl kaum erwähnen, das AstraZeneca kein Vertrauen mehr in der Bevölkerung genießt und auch nicht für Menschen unter 60 Jahre empfohlen ist! Wie die von Jens Spahn geleitete Behörde nun auf die Idee kommt, dass das ein adäquater Ersatz sei, ist schlicht nicht nachvollziehbar.

Vor dem Hintergrund, dass die EU gerade den ‘Vertragsauslauf’ mit AstraZeneca bekannt gab, wird die Akzeptanz gegenüber AstraZeneca mit Sicherheit nicht steigen …

Titelleistenbild: hakan german / Pixabay

 

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