Letztes Update: 16. April 2021, 12:22

Impfstoff-Studie der Uni Oxford

Die Uni Oxford hat eine neue Impfstoff-Studie vorgelegt, nach der die Thrombose-Fälle bei AstraZeneca nicht sehr viel “deutlicher” seien, als bei mRNA-Impfstoffen (z. B. BioNTech, Moderna).

Due Uni hat dazu sämtliche Datenbanken der USA und auch Europa analysiert. Im Ergebnis stellte die Impfstoff-Studie fest, dass das Risiko für eine Hirnvenenthrombose für Geimpfte höher als üblich ist. Zeitgleich betonen die Forscher dann, es gibt kaum Unterschiede zwischen den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna, bei denen pro einer Millionen Erstimpfungen je vier Fälle auftraten. Bei der Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff waren es fünf Fälle pro eine Million.

Ein wichtiger Fakt wurde ausgelassen

Die Impfstoff-Studie lässt jedoch einen eklatant wichtigen Fakt aus: Das gleichzeitig auftretendes Phänomen einer Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen) – denn das trat nur bei AstraZeneca auf. Und genau dieser Umstand ist der tödliche! Die Oxford-Studie jedoch ermittelt leider nicht das Risiko von Thrombosen bei gleichzeitiger Thrombozytopenie in Zusammenhang mit den Impfungen. Die STIKO beispielsweise hatte ihre Entscheidung, dass AstraZeneca nur noch an die über 60-Jährigen verimpft werden sollte, genau mit diesem Auftreten der Thrombozytopenie von einem bis zwei Fälle je 100.000 geimpfter jüngerer Frauen (demnach 10 bis 20 Fälle pro Million) begründet!

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasste in Verbindung mit dem BioNTech/Pfizer- und Moderna-Impfstoff 89 Fälle von Thrombosen in Deutschland – bei keinem der Fälle trat eine Thrombozytopenie auf!

In Gegensatz dazu traten beim AstraZeneca-Impfstoff die Kombination von Thrombosen und Thrombozytopenien ganze 27 Mal auf! In 23 Fällen (85,2 Prozent!) handelte es sich um die gefährliche Hirnvenenthrombose. Dabei starben acht Personen – fünf Frauen und drei Männer. Die Fälle von Hirnvenenthrombosen ohne Thrombozytopenie traten bei Biontech/Pfizer-Impfungen lediglich in sieben Fällen auf. In Hinsicht auf die Gesamtzahl der verimpften Dosen ist dies normal und stellt keine erhöhte Zahl dar. Diese Feststellung durch das PEI widerspricht somit der Oxford-Studie.

Interessanterweise kam es bei ‘Johnson & Johnson’ ebenfalls zu schwereren thrombotischen Ereignissen: So wurden sechs Fälle von Hirnvenenthrombosen erfasst– drei Fällen davon wiesen zusätzlich die Thrombozytopenie auf. ‘Interessant’ ist dies, weil Johnson & Johnson ebenfalls (wie AstraZeneca) ein Vektorimpfstoff ist.

“Schönfärbungen”?

Die Uni Oxford entwickelte gemeinsam mit AstraZeneca den Impfstoff. Man könnte nun vermuten, dass die Uni Oxford interessiert ist, die “Unbedenklichkeit” ‘ihres’ Impfstoffes zu lancieren.

Bemerkenswerterweise betonen die britischen Forscher selbst, dass der Vergleich zwischen dem Risiko der Impfstoffe aufgrund der unterschiedlichen Datenquellen mit Vorsicht zu genießen sei. Ferner betont man, dass die Impfstoff-Studie dazu diene, das erhöhte Thromboserisiko in Bezug zu einer Covid-19-Erkrankung aufzuzeigen. Im Gegensatz zu geimpften Menschen liegt dieses demnach ungefähr 100 Mal höher als normal! Die sich daraus ergebende “Reinwaschungsversuche” des eigenen Impfstoffes sind selbstverständlich unbeabsichtigt …

Allerdings betonte man auch, dass das Forscherteam der Studie ein unabhängiges Team sei. Losgelöst vom Team der Uni, das den Impfstoff entwickelte.

Na, dann ist doch alles gut!

Titelleistenbild:
AstraZeneca: Paul McManus / Pixabay
BioNTech/Pfizer: Jan Felix Christiansen / Pixabay
Montage: IKC

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