Impfstoff-Exporte: Ab Mittwoch neue EU-Regeln

Letztes Update: 23. März 2021, 21:46

Interne Quelle informiert

Aus internen EU-Kreisen dringt nun durch, dass die EU ab Mittwoch eine ‘Erweiterung’ zum Verbot der Exporte von Corona-Impfstoffen implementieren wird. Dabei geht es um neue Regelungen, die beispielsweise die Ausfuhr von Impfstoffen nach Großbritannien oder in andere Länder mit deutlich höheren Impfquoten betreffen könnten!

Auch “Terminausreizungen” werden sanktioniert

Sollten künftig die Hersteller ihre Lieferquote erst am Ende einer Lieferperiode einhalten, ist auch hier eine Export-Blockade möglich.

Mit den neuen Regeln will man die Hersteller dazu ‘motivieren’ unbedingt ihre Termine einzuhalten – insbesondere die Lieferungen zum letzten Stichtag sind aktuell eine noch eine Grauzone. Zurzeit kann die EU diesbezüglich nur reagieren, wenn vertragliche Zusagen innerhalb eines Quartals nicht eingehalten werden – das ‘ausreizen’ bis zum letzten Tag ist aber noch nicht sanktionsfähig. Und genau das soll sich durch die neue Regelung ändern.

Impftempo einhalten

Die EU-Staaten sind auf absolut pünktliche Lieferungen angewiesen, um der Pandemie zeitnah Herr zu werden. Auch Deutschland ist bei seinem Impftempo nicht gerade führend – und die Impfungen sind die letzte Hoffnung, den Dauer-Lockdown endlich zu beenden.

Titelbild: tomwieden auf Pixabay

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