Letztes Update: 7. April 2021, 10:52

Karnevalsumzug mit 90 Personen

Im thüringischem Jüchsen im Kreis Schmalkalden-Meiningen hat eine illegaler Karnevalsumzug die Polizei auf den Plan gerufen. Auf ca. 300 Meter Länge haben dort etwa 90 Personen ‘gefeiert’. Der örtliche Karnevalsverein ‘Jüchsener Karneval Club (JKC)‘ hatte (wie alle anderen Vereine aus der Region) sämtliche Veranstaltungen abgesagt und darüber hinaus sogar am Sonntagvormittag noch einmal die Einwohner eindringlich gebeten, sich an die Corona-Regeln zu halten.

Die Teilnehmer des illegalen Umzugs hielt keine Mindestabstände ein und trug nicht einmal Mundschutz. Die Landrätin Peggy Greiser kritisierte das Verhalten der Feiernden scharf und zeigte sich entsetzt.

„Da fehlt es offenbar komplett an Realitätssinn und Rücksichtnahme.“

Drakonische Strafen nötig?

Und das in einem Landkreis, der in Thüringen den höchsten Inzidenzwert aufweist, nämlich 471 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner). Wenn man sieht, was da für ‘Narren’ unterwegs sind, wundert das allerdings auch nicht!

Möglicherweise sollten Bund und Länder eine neue Bußgeldregel aufnehmen und die Bußgelder an die Inzidenzwerte staffeln. Bei einer Inzidenz von mehr als 200 sollte die Strafe demnach ‘deutlich’ spürbar sein – möglicherweise hier sogar gekoppelt an ‘Tagessätze’ (1/30 des Nettomonatseinkommens). Anders scheint es nicht mehr zu klappen …

Titelleistenbild: Symbolfoto von Asio otus (CC BY-SA 3.0)

(ikc)

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