Homeoffice-Steuerpauschale: MOGELPACKUNG!

Steuererleichterung? Nicht wirklich …

Viele Arbeitnehmer hatten sich gefragt, wer denn eigentlich die Mehrkosten trägt, wenn man zuhause ist und Homeoffice leistet? Stromkosten, Verpflegung etc. die Kosten steigen. Die Bundesregierung kündigte großzügig eine Entlastung an. So soll jeder Arbeitnehmer eine Pauschale von EUR 5,- ro Tag erhalten, begrenzt auf maximal 120 Tage im Jahr (somit EUR 600,00 max.).

Mogelpackung?

Das Problem dabei ist aber, dass die EUR 600,00 in die eh schon vorhandene Werbekostenpauschale in Höhe von EUR 1.000 angerechnet wird. Der Staat ‘erhöht’ den steuermindernden Betrag also nicht auf EUR 1.600, sondern ‘zwackt’ die Pauschale vom Freibetrag ab.

Wenn der Steuerzahler nun keine weiteren (und mehr) Kosten in Höhe von mind. EUR 400,00 absetzen kann, greift die Homeoffice-Pauschale völlig ins Leere.

Fazit: Die Homeoffice-Pauschale verpufft in vielen Fällen …

Titelleistenbild: Andreas Lischka auf Pixabay

©: Andreas Lischka / Pixabay

(ikc)

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