EU-Vertrag mit AstraZeneca veröffentlicht

Letztes Update: 29. Januar 2021, 14:00

EU-Vertrag öffentlich gemacht

Wie bereits angekündigt, hat die EU-Kommission und Ursula von der Leyen nun den EU-Vertrag zwischen der EU und AstraZeneca (AZ) öffentlich gemacht. Aus diesem geht nun ganz klar hervor, dass AstraZeneca eine zweifelsfreie Lieferverpflichtung gegenüber der EU hat.

Die Klausel zu „Lieferschwierigkeiten“ ist eindeutig!

Wenn AstraZeneca nicht in der Lage ist, den Impfstoff selber zu produzieren, muss der Konzern Verträge mit anderen Unternehmen machen, die die Herstellung übernehmen können.

Den Vertrag (eng.) gibt es hier bei WELT zu sehen:
http://www.welt.de/bin/AstraZeneca_bn-225269013.pdf
Keine Ausflüchte mehr

Der Impfstoffhersteller hat nun keine Begründung mehr, abweichende Liefermengen und/oder -fristen des Impfstoffes an die EU mit Bezug auf den geschlossenen Vertrag zu knüpfen. Sollte AstraZeneca nun weiterhin an seinem Standpunkt festhalten ist das unverantwortlich gegenüber der Menschen, die dringend auf die Impfstofflieferung angewiesen sind.

AstraZeneca bringt Menschen in Gefahr

Das Verhalten von ‘AZ’ bringt die gesamten Impfstrategien der EU-Länder durcheinander – es würde zu einem verheerenden ‘Impfstau’ kommen. Das hat auch nichts mit “Impfnationalismus” zu tun, wenn die EU-Staaten auf den geschlossenen Vertrag bestehen, um Schäden an Leib und Leben der Bürger abzuwehren.

Wenn der Zeitpunkt kommt, dass sich das Impfszenario weitgehend konsolidiert hat, wird die EU sicherlich nochmal auf AstraZeneca zukommen, das könnte deutlich unangenehm für den Hersteller werden.

Titelleistenbild: Momentmal auf Pixabay

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