EU/AstraZeneca: Keine Lösungen erzielt!

Letztes Update: 28. Januar 2021, 09:41

Online-Krisengespräch ohne wirkliche Lösung

Am gestrigen Mittwoch Abend (27.01.2021) hatten die EU und der Impfstoffhersteller AstraZeneca in einer Online-Sitzung ein Krisengespräch geführt (unsere Beiträge zu dem Thema).
Es wurde ‘konstruktiv’ gesprochen – und nichts gelöst!

AstraZeneca / EU: Es bleibt wie es war

AstraZeneca sicherte zwar eine „noch engere Zusammenarbeit“ mit der EU zu, dies aber nur, was das Thema des ‘Transparenzregisters’ (Exportnachverfolgung) angeht.

“[…] um gemeinsam einen Weg für die Auslieferung unseres Impfstoffs in den kommenden Monaten aufzuzeichnen”.

‘Hübsch’, sagen wir dazu – aber völlig sekundär wenn es darum geht, wann der lebensrettende Impfstoff ausgeliefert wird!

Nicht reden – Handeln!

Es nutzt herzlich wenig, wenn man sich Honig „ums Maul schmiert“, währenddessen (insb. ältere) Menschen den Impfstoff nicht erhalten und sich täglich fragen müssen, ob sie das Jahr noch überleben werden.

Wir müssen das leider wirklich mal so drastisch formulieren. Es sind durchaus Werke in der EU vorhanden, die Produktionskapazitäten übernehmen können. Die EU kann z. B. SANOFI bei der Produktionsförderung unterstützen. Auch eine (erneute) Erweiterung des Werkes von BAXTER in Halle sollte dringend geprüft werden.

Kompetenzgehabe auf Kosten der Menschen

Die Eitelkeiten der EU und des Herstellers sind unerträglich und gehen einzig und allein zu Lasten der Gesundheit. Die Verantwortung gegenüber der Menschen wird hinter eigene Befindlichkeiten gestellt – das geht gerade Lichtjahre am humanitären Auftrag vorbei.

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