UPDATE:
Offensichtlich sind in der ursprünglichen Version zu den Quoten fehlerhafte Werte von der Wiederholung am 31.01.2021 eingeflossen! Die tatsächlichen Marktanteile vom Samstag (30.01.2021) verteilen sich somit wie folgt:

· 10,5 Prozent (gesamt)
· 17,8 Prozent (1,43 Millionen) in der Zielgruppe (14-49jährige)

Das IKC bittet um Entschuldigung und wird Abbitte leisten.


(Nachfolgender Originalartikel – der erste Absatz und weitere Passagen sind somit überholt):


Es geht abwärts …

Die aktuelle Staffel von DSDS hat es nicht leicht. Nach dem Vorjahres-Eklat mit Xavier Naidoo, wiederholte sich das Ganze mit Michael Wendler – der Ausgang ist ja mittlerweile jedem bekannt.

Nun hat die Sendung vom 30. Januar 2021 erneut einen Tiefpunkt erreicht: 6,1 Prozent Marktanteil bei 1,09 Millionen – das ist schon böse. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es nur für einen schlechten Marktanteil von 8,8 Prozent, was 0,36 Millionen Zuschauern entsprach. Für eine Sendung wie DSDS am Samstag Abend ist das historisch (schlecht).

Eigentlich ist Absetzung fällig

Im Normalfall werden Sendungen mit solchen Quoten umgehend aus dem Programm genommen. Zuschauerzahlen unter 2 Millionen ist die Schmerzgrenze der Sender und zieht meist die ‘Beendigung’ nach sich.

DSDS wird ‘gekürzt’

Vor diesem Hintergrund bekommt die kürzliche Meldung „DSDS wird um 3 Folgen gekürzt“ einen ganz anderen Beigeschmack. Demnach werden eine ‘Casting-Folge’ und zwei ‘Recall-Folgen’ weniger gesendet. Die Begründung von RTL: Durch die Entfernung des vierten Jurors (M. Wendler) sei soviel Material der Schere zum Opfer gefallen, dass es somit 3 Folgen weniger sind.

Ist das so?

Das IKC stellt mal eine neue Theorie auf: RTL hatte sicherlich einen Plan-B, wie man die Zeitverkürzung (Schnitt) kompensieren könne. Es gibt mit Sicherheit noch diverses Material von Kandidaten, die sich zum Vollhonk machten bis hin zu “Outtakes” etc. die man hätte einfließen lassen können. Allerdings ist eine solche Veränderung der Folgen ein erheblicher zeitlicher Aufwand – hier muss faktisch komplett neu geschnitten werden.

Auch Mike Singer steht nicht gerade in der Gunst der Zuschauer ganz oben. Ein ‘Jungspund’ von 21 Jahren, der als Juror auf “dicke Hose” macht und relativ respektlos den Kandidaten gegenüber auftritt. Man darf nicht vergessen, dass er 2013 im ‘Team Lena’ bei The Voice Kids erstmalig in Erscheinung trat, aber es dort nicht über die Battles hinaus schaffte. Auch seine Teilnahme am ‘Free European Song Contest’ für Kasachstan rühmte ihn nicht mit Erfolg – er landete von 16 Teilnehmern auf dem 14. Platz. Insofern haben die User in den Social-Media-Kanälen eine doch sehr deutliche Meinung zu diesem Juror.

Das gesamte Umfeld der Staffel stimmt nicht

In diesem Jahr ist nichts, wie man es gewohnt ist. Schlechte Juroren, noch schlechtere Kandidaten und der Sinn der Sendung, die ihr auch mal den Titel gab („Deutschland sucht den Superstar“) völlig abseits vom Ursprung. RTL hat das ‘Bashing’ in der Sendung immer mehr ausgebaut – und mittlerweile völlig übertrieben.

Wenn dann auch noch Kandidaten wie ‘Claudia’ (hier ihr Auftritt/Youtube) weitergelassen werden, weil sie impertinent am rumbetteln sind, ist eh alles verloren.

Während in den Social-Media-Plattformen ‘Hatespeech’, ‘Bashing’ und ‘Bodyshaming’ auf das Schärfste verurteilt werden, treibt RTL es auf die Spitze. In ungewollter Weise allerdings auf die Spitze der Erfolgslosigkeit …

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