Letztes Update: 8. Juni 2021, 10:09

Habeck wird wortkarg

Nach dem desaströsen Abschneiden der “Holzhaus-Partei” (Die Grünen) in Sachsen-Anhalt, stapelt man nun bei den Grünen deutlich tiefer!

Interessanterweise äußerte sich am Montag auch nicht Nachmelderin Annalena Baerbock selbst zur Wahl, sondern ihr Co-Chef Robert Habeck (51) – und das auch äußerst kleinlaut.

So räumte Habeck ein, dass die die “letzten Wochen” sicherlich “keinen Rückenwind” im Osten für seine Partei waren. Näher ging Habeck auf die Probleme nicht ein – er relativierte sie sogar auf „Unzulänglichkeiten“ und „kleine Fehler“!

„Nicht verschweigen will ich, dass die letzten drei Wochen vielleicht sicherlich kein Rückenwind waren für die wahlkämpfenden Kollegen in Sachsen-Anhalt und die Diskussionen, die auf der Bundesebene geführt wurden, sicherlich nicht geholfen haben, ein stärkeres Ergebnis nach vorne zu bringen. Anderseits ist die Analyse, meine wie auch die des Bundesvorstandes, so, dass es falsch wäre, jetzt nur auf die Unzulänglichkeiten und kleinen Fehler der letzten Wochen zu schauen.“

WOW! “Kleine Fehler” …?! Die Fehlleistungen der Parteichefin und Kanzlerkandidatin sind doch schon recht schwerwiegend – da von kleinen Fehlern zu sprechen ist ‘nicht besonders klug’! Habeck zeigt damit, dass man (Die Grünen) sich sehr wohl um den (Baer)BOCK bewusst ist, der hier “in Reihe geschossen” wurde! Ungünstig nur, dass auch der Rest in der Politlandschaft und auch Wählerschaft sich dieser Baerbock-Kapriolen durchaus bewusst ist. Solche ‘Auffälligkeiten’ nun herunterspielen zu wollen, vernichtet die Glaubwürdigkeit der Partei komplett. Im günstigsten Fall könnte man einfach ‘Wahrnehmungsstörungen’ unterstellen – allerdings macht es das aus Wahlsicht auch nicht besser.

Die Grünen stürzen ab

Der jüngste INSA-Meinungstrend nach der LTW in Sachsen-Anhalt quittiert den Grünen auch umgehend ihre ungeschickte Vorgehensweise: Die CDU/CSU erhöht die Messlatte auf 26,5 Prozent (+1,0) und degradiert die Grünen um -1,0 Punkte auf die 20,5-Prozent-Marke.

Dass die Parteichefin nun nicht selbst Stellung bezog, sondern ihren Vize nach vorne entsendet, ist mehr als unverständlich! Erneut zeigt Annalena Baerbock, dass sie offensichtlich ein bereits stark angeknackstes Rückgrat hat. Kritiker könnten ihr dieses Vorgehen als schlicht “feige” ankreiden. Eine Parteichefin, die trotz direkter Spendenaufforderung ihren Corona-Zuschlag (1.500 EUR) nicht spenden will und damit gegen jeden Anstand handelt hat nun nicht mal mehr den Anstand, sich der ‘Wahlklatsche’ zu stellen … ob das wirklich geeignete Kanzler-Eigenschaften sind , muss bezweifelt werden.

“Mimimi” bei den Grünen

Und nun verkünden die Grünen in Sachsen-Anhalt, dass sie für eine weitere Koalition (‘Kenia’) nicht zur Verfügung stehen! Die Grünen wollen nur für eine Koalition verfügbar sein, wenn “die Koalitionsbildung auf die Stimmen der Grünen angewiesen sei”, so der Landesvorsitzende Sebastian Striegel nach einer Vorstandssitzung.

Das Signal der Grünen, dass man nur mitregieren wolle, wenn es “nötig sei”, spricht Bände. Da fragt man sich wirklich, wie ernst es diese Partei mit ihren klimatisch-/umweltpolitischen Idealen meint, wenn man sich nun disponiert in die Ecke ‘verschmollt’ und nicht mehr mitspielen will.

Seit Jahren propagieren die Grünen, dass die Koalitionen mit der CDU stets Zweckbündnisse seien. Bislang hat die Union das nicht wirklich ernst genommen – das wird sich ab sofort und mit Sicherheit deutlich ändern!

In Sachsen-Anhalt zumindest sieht die Umweltpartei offenbar kein ‘Zweckbündnis’ mehr …

Titelbild:
Annalena Baerbock: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons
Robert Habeck: Sven Mandel, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Reiner Haseloff: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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