Letztes Update: 9. Juni 2021, 15:15

“Komplikationen” in der Zulassung

Die Meldung kommt überraschend. Im Zulassungsverfahren des Herstellers CureVac ist offenbar “der Wurm drin”! Die Tübinger Firma meldete erst kürzlich, dass es “Komplikationen” bei der Zulassung gebe.

Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) bestätigte jüngst, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Gesundheitsministerkonferenz mitteilte, „dass wir nach der derzeitigen Situation leider erst realistisch im August erwarten können, dass der Curevac-Impfstoff zulassungsfähig appliziert werden kann oder zugelassen wird.“

Zu wenig Infizierte?

Heute meldet der Pharmahersteller, dass sich die Zulassung verzögere, weil für die Studie die Anzahl der (mindestens) erforderlichen 160 bereits infizierten Personen fehle – bislang fanden sich nur 111 Patienten!

Lieferprognosen

Diese Meldung ist nun natürlich nicht besonders ‘glücklich’! Ende Mai hatte die Bundesregierung noch mit rund 1,4 Millionen Dosen des Tübinger Vakzins kalkuliert. Bis Ende September sollten es sogar 9,4 Millionen Dosen sein.

In der aktuellen Lieferprognose der Bundesregierung für gesamt 2021 hingegen, wird der mRNA-Impfstoff erst gar nicht mehr gelistet!

Titelleistenbild: CureVacAG, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons


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