Lockdown -3-: Christian Lindner fordert “regionales” Vorgehen

Letztes Update: 15. April 2021, 13:29

Es kommt ‘dicke’

Eines dürfte klar sein – der heutige ‘Gipfel’ wird erneut für sehr viel Unmut in der Bevölkerung sorgen! Der (wir wiederholen uns gerne: ‘unsinnige‘) Inzidenzwert in Deutschland stieg aktuell auf -107-. Die Kanzlerin hat eine Beschlussvorlage in der Tasche, die knallharte Beschränkungen vorsieht – viele davon aber noch in ‘eckigen Klammern’, was den Abstimmungsbedarf signalisiert.

Es ist kein Geheimnis – die Corona-Situation basiert auf dem Versagen dieser Regierung – zu viel Versäumnisse, zu viel Inkompetenz, aber das haben wir schon gefühlte “zig Male” erwähnt. Diese “Blindflug-Regierung auf Tunnelfahrt” ist man einfach nur noch leid …

Und nun kommt (mal) wieder, was kommen musste: Es wird wieder alles zurückgefahren!

Es drohen erneut Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen und Schließungen des Einzelhandels. Und hier ist das Problem! Es wird erneut GLOBAL die ‘Abdeckplane’ über Deutschland gezogen – erneut ohne Blick auf regionales Infektionsgeschehen, ohne differenzierte Betrachtungen! Nehmen wir z. B. mal den Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz : Der dortige Inzidenzwert beträgt (kein Schreibfehler) -9,8-! Wenn heute ein flächendeckender “Full Lockdown” beschlossen wird, erklären Sie das mal der dortigen Verbandsgemeinde …

Auch der LK Plön in S-H hat aktuell lediglich eine Inzidenz von 20,2 – die Bürger werden rebellieren, wenn dort Einschränkungen greifen sollten. Das ist völlig unverhältnismäßig und fernab jeglicher Rechtsgrundlage.

Christian Lindner für “Regionales Abstufen”

Die Forderungen werden immer lauter … – Forderungen nach regionalen Handlungen und Abstufungen – Handlungen, die auch wirklich punktuell angepasst und nur wirklich erforderlich sind. Nehmen wir das Beispiel Sachsen: Leipzig hat aktuell noch eine Inzidenz von 84,5 – warum sollte z. B. die kleine Boutique mit hervorragendem Hygienekonzept schließen, nur weil gesamt Sachsen die 100er-Marke gerissen hat und Frau Merkel permanent nicht in der Lage ist, einen Feinblick zu erzeugen? Wie formulierte es bereits Dietrich Murswiek so wunderschön?: “Inzidenzwertfetischismus” – treffender kann man es kaum formulieren!

Auch FDP-Bundeschef Christian Lindner (42) betont es aktuell und erneut ganz deutlich. Er wies darauf hin, dass es aktuell keine Zweifel an der “gefährlichen Pandemie-Situation” gibt. Aber eine flächendeckende Verschärfung überzeugt ihn keineswegs.

«Der Maßstab für Lockerungen oder Verschärfungen müsse das regionale Pandemiegeschehen sein.»

Wir betonen das gerne ebenfalls erneut: Wenn die Kanzlerin wiederholt “den Morgenstern der Hilflosigkeit” schwingt und blindlings losdrischt, könnte das eine erhebliche Welle erzeugen – und zwar vor den Verwaltungsgerichten! Und nicht mehr lange, dann kommt die ‘Normenkontrolle’ am BVerfG – aber die will die Regierung unter Garantie keinesfalls riskieren! Es ist nur noch eine Frage der Zeit …

Titelleistenbild: Christian Lindner
(Fotografi*in nicht ermittelbar)

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