Bodo Ramelow: „Wir müssen jetzt einfach einmal komplett eine Pause machen“

Letztes Update: 13. Januar 2021, 09:16

Kehrtwende Marsch!

Nachdem Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bislang der Kanzlerin in ihrer Lockdown-Politik häufig widersprach, wendet sich nun seine Haltung: „Die Kanzlerin hatte Recht, und ich hatte Unrecht“

Bodo Ramelow – Ohne Konzept

Ergänzend führt Bodo Ramelow nun aus: „Wir müssen jetzt einfach einmal komplett eine Pause machen“. „Ich sehe keine Alternativen. Der Fehler, den wir in ganz Deutschland gemacht haben, war, dass wir den Dezember nicht genutzt haben, um tatsächlich auch die allgemeine Wirtschaft in eine Pause zu schicken.“

Und das finanziert … wer?

Ja, das sagt sich so leicht und insbesondere medienwirksam daher – aber wer finanziert das? Wenn die Wirtschaft in „eine Pause“ geschickt wird, kann sich der Bundestag schon mal den Haushalt 2021-2050 auf die Agenda setzen. Aber nur um festzustellen, wie hoch die Staatsverschuldung wird. Und dabei meine ich nicht die Sonder-Unterstützungen, die wahrscheinlich eh nicht kämen, sondern eher die exorbitant steigenden „Hilfen zum Lebensunterhalt“ – kurzum SGB-2 (‘Hartz-4). Denn die Anträge dürften explodieren!

Man merkt das Wahljahr 2021

Soviel inkompetentes und kurzsichtiges ‘Zeug’, was aktuell gerade aus den Büros der Landesregierungen kommt, ist kaum fassbar. Hauptsache, man schwafelt derzeit hohle Phrasen in die Kameras – ohne Sinn und Verstand.

In einem “Teilbereich” gebe ich Herrn Ramelow aber recht: Eine Pause ist sinnvoll … für ihn.

Titelleistenbild: Thüringer Staatskanzlei (TSK)

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