BioNTech aus dem Kühlschrank

Letztes Update: 26. März 2021, 21:37

‘Coole’ Sache

BioNTech hat ein hochwirksames Vakzin – das ist unbestritten. Problematisch allerdings wurde es bei dem Thema “Kühlkette”. Der Impfstoff musste bislang bei minus 90 bis minus 60 Grad aufbewahrt werden. Aus diesem Grunde war die Impfung meist nur in großen Impfzentren möglich!

EMA erleichtert Vorgaben

Die EMA hat nun die Transport- und Lagerbedingungen erleichtert. ‘Kurzfristig’ kann das Vakzin nun auch in Standardkühlungen für Arzneimittel aufbewahrt werden. ‘Standardkühlung’ bedeutet Temperaturen von minus 25 bis minus 15 Grad – und das sogar für bis zu zwei Wochen!

Die Erleichterung durch die EMA ermöglicht nun, dass der Impfstoff auf der ganzen Welt zugänglich gemacht werden kann. Denn im Extremfall kann er sogar für bis zu fünf Tage im Kühlschrank gelagert werden, bei zwei bis acht Grad im Plusbereich. Dann allerdings muss der Impfstoff auch verbraucht werden.

BioNTechs Chef Ugur Sahin erklärte laut Nachrichtenagentur AFP, die Zulassung komme „genau zum richtigen Zeitpunkt, da die Regierungen nun mehr Flexibilität haben, um von Impfungen in Impfzentren zu einer dezentraleren Verteilung der Impfstoffe durch lokale Ärzte und Allgemeinmediziner überzugehen, um unseren Weg aus der Pandemie zu beschleunigen.

Hausärzte können bald loslegen

Nun sind die Hausärzte natürlich erleichtert, denn bereits ab dem 07. April geht die Impfung los. Die Praxen bekommen zunächst das Mittel von BioNTech/Pfizer. Ab Ende April finden dann die Impfstoffe von Moderna und AstraZeneca ihren Weg in die Praxen.

Titelleistenbild: © Arne Müseler, (CC BY-SA 3.0 DE)
Background: hakan german auf Pixabay


Siehe dazu auch unsere Übersicht der Impfstoffe


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