Letztes Update: 27. Mai 2021, 08:42

Ist das 1.500 EUR wert?

Annalena Baerbock (40, Grüne) sieht keine Veranlassung, die in Anspruch genommene “Corona-Sonderzahlung” (wir berichteten) zurückzugeben. Baerbock hat als Parteichefin keinen Anspruch auf Gehalt, da sie bereits als Abgeordnete über 10.000 Diäten/mtl. erhält. Das “vergessene” Weihnachtsgeld allerdings kam aus der Parteikasse. Bereits hier muss man deutlich verwundert sein, dass man ein Weihnachtsgeld beansprucht, welches jedoch grundsätzlich eine Gehaltszahlung voraussetzt! Baerbock hatte dreimal Weihnachtsgeld kassiert … und dann “vergessen”, dieses zu melden!

Als wäre das nicht ohnehin schon mehr als fragwürdig, steckt sich die “vergessliche” Kanzlerkandidatin auch noch den Corona-Bonus in Höhe von 1.500 Euro ein – unversteuert. Nun allerdings räumt sie zumindest ein, den Bonus nachträglich versteuern zu wollen. Übrigens: Auch Robert Haben sackte sich den Corona-Bonus ein – ‘formal’ ist er dazu legitimiert, da er von den Grünen ein Gehalt bezieht. Habeck will den Bonus nicht versteuern …

Finanzministerium wird deutlich!

Das Finanzministerium (Chef: Olaf Scholz (SPD)) stellt nun klar, dass Annalena Baerbock überhaupt keinen steuerfreien Bonus kassieren darf! Die Bedingung dafür wäre ein Arbeitsvertrag und ein monatliches Gehalt, beides erhält, bzw. hat Baerbock nicht.

Parteien melden sich zu Wort

Dr. Christoph Ploß (35, CDU) formulierte sehr treffend, dass „wer den Überblick über das eigene Girokonto verliert, ist schlichtweg ungeeignet, mit dem Steuergeld von Millionen Bundesbürgern vertrauensvoll umzugehen.“ RUMMS!

Auch die Union hat sich bereits unmissverständlich geäußert und fordert die Herausgabe der Zahlung! So äußerte sich nun CSU-Generalsekretär Markus Blume zur “Bild am Sonntag”:

„Offensichtlich haben verdeckte Zuwendungen an Spitzenpolitiker von den Grünen seit Jahren System. Frau Baerbock, legen Sie alles offen und zahlen Sie den moralisch fragwürdigen Corona-Bonus zurück!“

Vom Koalitionspartner SPD stellt Generalsekretär Lars Klingbeil fest: „Wer ins Kanzleramt will, sollte Regeln kennen und sich an sie halten. Dass Spitzenpolitiker sich steuerfreie Corona-Boni auszahlen lassen, ist völlig unnötig.“

Aktuellen Umfrage zufolge liegen die Grünen meist wieder hinter der Union …

Kantar/Emnid (21.05.) Forsch’gr Wahlen (21.05.) INSA (23.05.)
CDU/CSU

26%

24%

24%

Grüne

24%

25%

23%

Titelleistenbild: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

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