Letztes Update: 9. Mai 2021, 21:00

EU verlängert den Vertrag nicht

Der Vertrag der EU und AstraZeneca läuft zum Juni hin aus und wäre eigentlich zur Verlängerung fällig. Dem hat die EU nun eine deutliche Absage erteilt, so der EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton (66) gegenüber dem französischen Radiosender “France Inter”. Zwar bedeutet das die ‘vertragliche’ Beendigung der Geschäfte zwischen der EU und dem Impfstoff-Hersteller, allerdings betont Breton auch, dass es noch nicht feststeht, ob es danach zu weiteren Bestellungen kommen wird.

„Es ist nicht die Qualität“

„Das ist ein guter Impfstoff“, so Thierry Breton – allerdings steht AstraZeneca in erheblichem Rückstand mit seinen Lieferungen gegenüber der EU. Die Lieferungen nach Großbritannien hingegen verliefen reibungslos in zugesagter Menge! Das hat für starke Verstimmung in der EU geführt.

Das einzige Problem?

Es mag sein, dass die Lieferengpässe mit Sicherheit ein großes Problem sind – aber auch wirklich das Einzige? Immerhin geriet der Impfstoff von AstraZeneca immer wieder in die negativen Schlagzeilen hinsichtlich der schweren Nebenwirkungen mit thrombotischen Ereignissen. Die Akzeptanz im Volk gegenüber dem Vakzin ist erheblich gesunken. Fast 25% der Bürger lehnen AstraZeneca ab (wir berichteten) – und es werden immer mehr, insbesondere, weil BioNTech seine Liefermengen erheblich erhöht hat!

Die Unzuverlässigkeit von AstraZeneca und auch die schwer nachzuvollziehenden ‘Vertriebsprioritäten’ machten den Hersteller nicht unbedingt zum “Top-Lieferanten”.

Künftig wird BioNTech/Pfizer der bevorzugte Lieferant werden – die EU hatte gerade erst am gestrigen Samstag einen Vertrag über bis zu 1,8 Milliarden Dosen abgeschlossen.

Titelleistenbild: Gencat, CC0, via Wikimedia Commons

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