Zu Gast bei Maischberger

‘Nachmelderin’ Annalena Baerbock, Empfängerin von Weihnachtsgeld und des Corona-Bonus’’ saß gestern bei Maischberger auf dem Stuhl, der schnell zum “Roast” wurde!

Sandra Maischberger eröffnete gegenüber Baerbock mit einem Einspieler:

„Das macht mehr als deutlich, dass generell an der Haltung, wie man eigentlich mit Transparenz, mit einem Mandat und Nebeneinkünften umgehen muss, dringend was geändert werden muss! Ansonsten geht nicht nur das Vertrauen in die Union, sondern in den Parlamentarismus, in die Demokratie in Gänze verloren!“

Ein Zitat von Annalena Baerbock vom 09. März 2021. 21 Tage später, am 30. März meldete Baerbock ihre Nebeneinkünfte nach – mit teil dreijähriger Verspätung (2018-2020)! Transparenz hatten wir uns immer anders vorgestellt.

Maischberger lässt nicht locker und legt noch ein paar Kohlen auf den Grill:

„Das hat der Bundesvorstand der Grünen beschlossen, auch in der Höhe“, so Maischberger herausfordernd. „Sie haben sich das Weihnachtsgeld also selber genehmigt.“

Darauf kam nur noch ein knappes und verhaltenes „Ja“ von Baerbock! Den weiteren Vorwurf von Maischberger, dass Baerbock die ‘Nachmeldung’ erst vornahm, nachdem die BLD es zum Thema machte, versuchte Baerbock mit ‘schwabbeligen’ Ausflüchten zu parieren, die sich jedoch allesamt nicht auf den Zeitpunkt der Nachmeldung bezogen.

Zu diesem Zeitpunkt war Baerbock bereits “englisch” angebraten.

Maischberger würzt nach

„Die BILD-Zeitung hat es öffentlich gemacht, und dann erst haben Sie …“, wollte Maischberger ausführen, wurde aber jäh von Baerbock unterbrochen: „Es war öffentlich, weil, der Bundestag meldet das dann ja auf den Webseiten, und bei Abgeordnetenwatch war das ja auch entsprechend ausgewiesen …“, so Baerbock im offenbar temporären Kenntnisverlust des Zeitablaufes.

„Natürlich ist man hinterher rückblickend immer klüger“, windet sich Baerbock, „aber ich habe das selber gemeldet und das auch selber transparent öffentlich gemacht.“

FALSCH! Die BILD hat es öffentlich gemacht, Frau Baerbock! Es ist schon erstaunlich, welch kreative Wahrnehmungen bei der Kanzlerkandidatin auftreten!

Unbelehrbar …

Annalena Baerbock hat nun ihre letzte Chance versäumt, öffentlich zu ihrem Fehler zu stehen! Selbst die Noch-Kanzlerin Angela Merkel hatte zu Ostern dem Volk eine Entschuldigung geliefert. Die Medien habe ihr dafür Respekt gezollt! Annalena Baerbock hingegen versucht vehement, sich den Persilschein auszustellen. Hier wird klein geredet und Zeitabläufe werden opportunistisch “gestaltet”, statt einfach mal zu sagen, dass es “Scheiße” war!

Und selbst, als der ebenfalls als Gast anwesende Unternehmer Frank Thelen ihr den Vorschlag machte, sie solle das Geld doch “Ein Herz für Kinder” spenden (in Anlehnung an Karl Lauterbach), reagierte Baerbock bockig und unprofessionell:

„Das ist gerade aber nicht meine Haltung, dass ich sage, ich habe einen Fehler gemacht, und jetzt verdeale ich mal was, und jemand anders legt noch mal was oben drauf! Sondern ich habe sehr deutlich gemacht, dass es mir sehr, sehr Leid tut!“

Schwer zu glauben, wenn man mit einem monatlichen ‘Gehalt’ von über 10.000 Euro an einer Sonderzahlung über 1.500€ festhält, wie Smaegol an seinem “Schatzzzzzzzz”. Die Glaubwürdigkeit von Annalena Baerbock wurde am gestrigen Abend gleich mitgegrillt!

Fazit

Annalena Baerbock wurde nach allen Regeln der “Grillkunst” auf den Punkt gebraten! Dünne Ausflüchte, permanent ‘am Rudern’ und nicht einmal Rückgrat gezeigt – ganz im Gegenteil. Mit einem solchen Verhalten wird die ‘Selbstbestimmung’ der politischen Karriere sehr effektiv gesteuert …

Ergebnis: Mehr als ‘WELL DONE’!

Titelleistenbild: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

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