Die “Notbremse” als Infektionstreiber?

Man kann es leider nicht mehr anders formulieren, aber es scheint wirklich so, dass Angela Merkel mittlerweile einen sehr engen Tunnelblick entwickelt hat. Wissenschaftliche Studien und Expertenmeinungen werden kaum noch wahrgenommen, es sei denn, sie dienen dem Kanzleramt für seine Einschränkungsbegründungen.

Insofern wird auch die aktuelle Studie des weltweit anerkannten ‘MIT‘ (Massachusetts Institute of Technology) wohl kaum für eine “Erhellung” bei der Kanzlerin führen.

Die MIT-Professoren Dr. Martin Bazant und John Bush führten eine Studie zum “Risiko einer Covid-19-Ansteckung in Innenräumen” durch („A guideline to limit indoor airborne transmission of COVID-19“). Berücksichtigungsfaktoren dabei waren die gleichzeitige Anzahl der Personen im Raum und deren Aufenthaltsdauer, das Tragen von Masken, ob die anwesenden Personen einen Impfschutz hatten und die Luftzirkulation. Außerdem wurden verschiedene Aktivitäten wie wie Sprechen oder Singen untersucht.

Abstandsregel in Innenräumen

Dabei wurde festgestellt, dass „die Abstandsregel drinnen keinen großen Nutzen hat, auch nicht, wenn Menschen eine Maske tragen” schlussfolgert Dr. Bazant! Demnach „macht es keinen Unterschied, ob man sich zwei oder 20 Meter entfernt von einer infizierten Person befindet“ – in Innenräume ist jeder dem gleichen Risiko ausgesetzt – unabhängig vom Abstand.

Im Unterschied zu Innenräumen, reicht ‘an der frischen Luft’ bereits ein Meter Abstand aus, um das Infektionsrisiko bereits “fast auf Null” zu drücken.

Der (Un-) Sinn der Notbremse

Vor dem Hintergrund der MIT-Studie kann man nur noch mit dem Kopf schütteln! Die Politik möchte nun die Bürger mit der Notbremse in genau diese Innenräume treiben.

Bereits die GAeF (Gesellschaft für Aerosolforschung ) betonte dieses Ergebnis in seiner eigenen Studie – bevor die Notbremse der Regierung in Kraft trat! Schlimmer noch, die GAeF schrieb ihre Erkenntnis sogar in einem “Offenen Brief” an die Regierung – und wurde ignoriert!

Und nun stützt das MIT mit seiner unabhängigen Studie genau diese Ergebnisse – das ist “Futter aus dem Feinkostregal” für jeden Juristen.

Diese Erkenntnisse wird das Bundesverfassungsgericht bei den vorliegenden Klagen (zwischenzeitlich mehr als 65!) keinesfalls außer Acht lassen können.

Titelleistenbild: Thanks for your Like • donations welcome / Pixabay

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